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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Zuspruch in der Krise: 1860-Geschäftsführer Stefan Reuter bestärkt Coach Marko Kurz © getty

1860 München in der Krise: Doch Geschäftsführer Stefan Reuter erklärt, Trainer Marko Kurz stehe nicht zur Disposition

München - Warme Worte in der Krise: "Löwen"-Geschäftsführer Stefan Reuter hat Coach Marco Kurz vor dem richtungweisenden Spiel gegen den MSV Duisburg demonstrativ den Rücken gestärkt.

"Wenn man von der Arbeit des Trainers überzeugt ist und der Trainer optimal zum Klub passt, dann lohnt es sich, an ihm festzuhalten", sagte der Geschäftsführer des Tabellenletzten der Zweiten Liga 1860 München.

"Kurz passt super zu 1860. Man merkt, dass eine hohe Identifikation mit dem Klub da ist und dass das Verhältnis zu den Spielern funktioniert", sagte Reuter dem "Donaukurier". Die Münchner beschäftigen sich gedanklich nicht mit einer möglichen weiteren Niederlage.

Reuter erklärte weiter, die derzeitige Kritik am Trainer und an ihm sei angesichts der sportlichen Krise verständlich.

Schlüsselspiel gegen Duisburg

"Es läuft nicht, und die Leute wollen Köpfe rollen sehen. Das ist nichts Neues", sagte der 41-Jährige und verwies darauf, dass ein Trainerwechsel häufig nur kurzfristig das Umfeld zufriedenstelle, weil etwas passiere: "Aber mittel- und langfristig bekommt man keine Garantie, dass die Entscheidung richtig war."

Am kommenden Montag treffen die "Löwen" im Heimspiel auf den Bundesliga-Absteiger Duisburg. Die ersten drei Ligaspiele hatte 1860 verloren und blieb als einzige Mannschaft damit punktlos. Reuter betonte, dass er nach wie vor überzeugt sei, "mit diesem Kader in der oberen Hälfte" der Liga mitspielen zu können.

Veränderungen am Kader werde es deshalb nicht geben.

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