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Adam Nemec wechselt vom belgischen Erstligisten KRC Genk zum FCK © imago

Die "Roten Teufel" verstärken sich mit einem slowakischen Stürmer. Der KSC kann sich Drpic und Miller nicht mehr leisten.

München - Der 1. FC Kaiserslautern hat den slowakischen Stürmer Adam Nemec vom belgischen Erstligisten KRC Genk verpflichtet.

Der 23-Jährige unterschrieb bei den "Roten Teufeln" einen Vertrag über drei Jahre bis 2012.

Nemec absolvierte in der Zweiten Liga schon 29 Spiele für Erzgebirge Aue und schoss zehn Tore.

Mit MSK Zilina wurde er 2007 slowakischer Meister und spielte einmal in der Nationalmannschaft. "Adam Nemec ist kopfballstark und strahlt Torgefährlichkeit aus", betonte Cheftrainer Marco Kurz.

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Drpic und Miller als millionenschwere Problemfälle

Dino Drpic hat sich für den Karlsruher SC zum millionenschweren Problemfall entwickelt.

Der 28-Jährige ist im Besitz eines gültigen Zweitligavertrags, leisten kann sich der Bundesliga-Absteiger zu den derzeitigen Konditionen den Kroaten nicht. Auch Torwart Miller ist bei den Badener nicht mehr erwünscht.

"Wenn es nicht klappt, dass wir die Spieler losbekommen, dann haben wir etwas falsch gemacht", sagte KSC-Manager Rolf Dohmen.

Während für den früheren Publikumsliebling Miller seit dieser Woche Einzeltraining angesagt ist, darf Drpic immerhin noch mit der Mannschaft trainieren.

Denn in die Verhandlungen mit dem 28-Jährigen ist wieder Bewegung gekommen, am Dienstag saß sein Berater Kristjan Lopac erneut mit Dohmen zusammen.

Bisher entpuppte sich der geplante Verkauf der beiden vermeintlichen Hochkaräter zugunsten dringend für Neuverpflichtungen benötigter Transfererlöse als quälende Hängepartie.

Interessenten schreckte offenbar das "Preis-Leistungsverhältnis" ab.

Die hohen Ablösesummen drohen sowohl den in der vergangenen Rückrunde oft enttäuschenden Miller (festgeschriebene 1,3 Millionen Euro) und Drpic (geschätzte drei Millionen Euro) zu Ladenhütern werden zu lassen.

St. Pauli: Stadionumbau geht weiter

Der FC St. Pauli kann die geplante Runderneuerung des Millerntorstadions noch in diesem Jahr fortsetzen.

Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" erhielten die Hamburger die Zusage für einen Kredit über 15,5 Millionen Euro, mit dem der Neubau der maroden Haupttribüne gesichert ist.

In die Gesamtkosten von 17 Millionen Euro fließen 1,5 Millionen Euro Eigenbeteiligung des Klubs.Baubeginn auf dem Heiligengeistfeld soll bereits Ende Oktober nach dem fünften Heimspiel sein.

Ursprünglich hätte der Umbau bereits in der Sommerpause beginnen sollen, allerdings hatte die weltweite Wirtschaftskrise die Kredit-Absicherung in den vergangenen Monaten erschwert.

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