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Macauley Chrisantus (l.) wechselte im Januar 2008 zum Hamburger SV © getty

Aachen geht dank eines Eigentores in Karlsruhe in Führung, doch verpasst es, den Sack zuzumachen. Ein Joker bestraft die Gäste.

Karlsruhe - Leihgabe Macauley Chrisantus hat Absteiger Karlsruher SC zum Auftakt der Zweiten Liga einen Punkt gerettet.

Der vom Bundesligisten Hamburger SV kostenlos ausgeliehene Nigerianer erzielte beim 1:1 (0:0) gegen Alemannia Aachen neun Minuten vor dem Ende den Ausgleich.

Zuvor war Innenverteidiger Dino Dpric ein Eigentor zur Führung der Gäste unterlaufen (53.). In der 87. Minute sah das Aachener Eigengewächs Manuel Junglas wegen wiederholten Foulspiels die erste Gelb-Rote Karte der Saison.

Keine Cleverness

"Wir hatten uns vorgenommen, drei Punkte zu holen, deswegen können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein", resümierte Karlsruhes Marco Engelhardt das Unentschieden.

"Zwar sind wir nach dem Rückstand noch mal zurückgekommen und hätten auch das 2:1 noch machen können, doch uns fehlte letztlich die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor."

Drpic bleibt trotz Geldeinbußen

Der Kroate Drpic, der eigentlich den Verein wechseln wollte und erst kurzfristig ins Team rutschte, nachdem er Gehaltseinbußen akzeptierte, lenkte ein Flanke von Florian Müller mit der Hacke ins eigene Tor.

Die ideale Einstimmung der Aachener für die Einweihung des neuen Stadions am 17. August gegen den FC St. Pauli verhinderte schließlich Chrisantus, 2007 Torschützenkönig der U-17-WM.

Aachen ohne Auer

Vor 22.332 Zuschauern begannen die Karlsruher mit den beiden Neuzugängen Andreas Schäfer (VfL Osnabrück) und Niklas Tarvarjäri (Xamax Neuchatel).

Bei den ohne Torschützenkönig Benjamin Auer (Muskelverletzung) angetretenen Aachenern begann in Thorsten Burkhardt (SpVgg Greuther Fürth) nur ein neuer Spieler.

Zudem stand überraschend auch der 20 Jahre alte Junglas in der Startformation.

Ausgeglichener Start

Im ersten Durchgang war die Partie ausgeglichen. Aachen versuchte erfolgreich, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen.

Der KSC hatte Probleme, kam durch Christian Timm (18.) und Lars Stindl (22.) aber zu den besten Chancen. Acht Minuten nach der Pause schockte Drpics Eigentor den KSC.

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