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Thomas Gerstner übernahm bei der Arminia das Amt von Jörg Berger © imago

Das Team von Thomas Gerstner will gegen Rostock den ersten Schritt machen. Hansa stapelt tief - und bangt um seinen Abwehrchef.

Von Nikolai Kube

München - Jetzt gilt's auch für dieses Duo: Mit Absteiger Arminia Bielefeld und Hansa Rostock greifen am Montagabend (ab 20 Uhr LIVE) die letzten zwei Teams ins Zweitliga-Geschehen ein.

Die Arminen peilen mit ihrem neuen Coach Thomas Gerstner den sofortigen Wiederaufstieg an.

Im Heimspiel gegen Hansa wollen die Ostwestfalen mit ihrem Neuzugang Giovanni Federico dazu gleich den ersten Schritt machen.

Ob der Ex-Dortmunder und Karlsruher Mittelfeldspieler jedoch sofort in der Startelf stehen wird, ließ Gerstner offen: "Er hat körperlich noch einmal aufgeholt."

Mijatovic gibt grünes Licht

Auch der Einsatz von Offensivallrounder Christopher Katongo steht auf der Kippe.

Der sambische Nationalspieler hatte sich im Training eine Platzwunde an der Nasenwurzel zugezogen und droht wegen dieser Blessur auszufallen.

Der zuletzt angeschlagene Innenverteidiger Andre Mijatovic gibt hingegen grünes Licht für einen Einsatz: "Alles okay, Trainer", meint der Serbe.

Gerstner wird gegen Rostock "viele bis sehr viele Spieler" aus dem Pokal-Spiel gegen Unterhaching aufbieten.

Denn: Die verjüngten Bielefelder konnten beim 3:0 gegen die Münchner Vorstädter durchaus überzeugen.

Zachhuber bangt um Orestes

Hansa Rostocks Coach Andreas Zachhuber bangt währenddessen um Abwehrchef Orestes. Sein Einsatz wird sich kurzfristig entscheiden.

Zachhuber ist zuversichtlich: "Ich kann nicht ausschließen, dass 'Ossi' von Beginn an auflaufen wird."

Der Brasilianer hatte sich beim Pokalspiel in Osnabrück eine Kapsel- und Bandverletzung zugezogen.

Ursprünglich war mit einer drei- bis vierwöchigen Ausfall gerechnet worden. Doch der 28-Jährige erweist sich als "harter Hund".

Rostock heiß auf Saisonstart

"Wir können uns glücklich schätzen, so einen Spieler bei uns zu haben", lobt Zachhuber Orestes Biss.

Fin Bartels Einsatz steht ebenso auf der Kippe. Der Stürmer leidet an einer Blockierung der Halswirbelsäule und konnte die vergangenen Tag nicht trainieren.

Dennoch: Rostock ist heiß auf den Saisonstart. "Jetzt kann es endlich losgehen. Ich denke, wir sind sehr gut gewappnet", sagt Manager Rene Rydlewicz.

Rydlewicz stapelt tief

Für die neue Saison stapelt der Manager jedoch tief: "Ich bin überzeugt, dass wir eine Mannschaft haben, sie sich wehren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird."

Die Bilanz der letzten Partien spricht immerhin für die Gäste: Während Bielefeld in den vergangenen zehn Partien der Abstiegs-Saison sieglos blieb, hat Hansa seit elf Spielen nicht mehr verloren.

Rostock beendete die letzte Spielzeit unter Coach Andreas Zachhuber mit elf Partien ohne Niederlage.

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