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Rolf Kahn (r., mit Frau Monika) will nicht mehr länger tatenlos zusehen © imago

Rolf Kahn, der Vater des Ex-Keepers, will gegen Raase antreten und den Klub wieder nach oben führen. Sein Sohn unterstützt ihn.

München - Beim Karlsruher SC könnte schon bald ein Mann mit einem klangvollen Namen Regie führen.

Laut eines Berichtes der Wochenzeitung "Der Kurier" will Rolf Kahn am 12. Oktober den amtierenden Präsidenten Hubert Raase ablösen.

Der Vater von Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn hat sich viel vorgenommen.

"Dass man in der Führung quasi den Abstieg hingenommen hat wie etwas, das man halt nicht ändern kann und allen, die dafür verantwortlich waren, Freibriefe für ihr Handeln ausgestellt hat. Das kann und will ich nicht akzeptieren", sagt der 65-Jährige.

Sein Sohn habe ihm bereits seine Unterstützung zugesagt.

Notfalls Kampfkandidatur

Zudem kündigte Kahn an, auf der Mitgliederversammlung in zwei Monaten notfalls auch in einer Kampfkandidatur gegen Raase antreten zu wollen.

Als mögliche Vizepräsidenten gelten der ehemalige Marketing-Vorstand des Energiekonzerns EnBW, Detlef Schmidt, sowie der Computer-Unternehmer Peter Horn.

Auch der ehemalige KSC-Vizepräsident Rolf Hauer solle zu seinem Team gehören.

Raase bleibt cool

Raase, der seit November 2002 das Amt innehat, reagierte gelassen.

"Jeder, der beim KSC fünf Jahre lang Mitglied ist und die Voraussetzungen für ein Amt im Präsidium erfüllt, hat das Recht zu kandidieren. Und am Ende werden die Mitglieder entscheiden. So einfach ist das", sagte er.

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