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Die Fürther Spieler bejubeln den späten Siegtreffer durch Nehrig © getty

Die "Kleeblätter" sind seit März daheim ungeschlagen. Gegen Koblenz musste in einer spannenden Partie aber lange gezittert werden.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth bleibt zu Hause eine Macht.

Die Franken gewannen am 4. Spieltag der Zweiten Liga in einer turbulenten Begegnung durch das Siegtor von Bernd Nehrig (86.) 4:3 (3:1) gegen die TuS Koblenz und sind seit 16. März daheim ungeschlagen.

Damals triumphierte die TuS mit 1:0. Dieses Mal verlor Koblenz in Fürth seinen Status als einziges deutsches Profiteam ohne Gegentor.

Sami Allagui brachte Fürth nach 13 Minuten 1:0 in Führung und markierte nur zwei Minuten nach dem Ausgleich durch Ardijan Djokai (31.) auch das 2:1 (33.).

Der tunesische Neuzugang hat damit in vier Partien schon fünfmal zugeschlagen. Der dritte Treffer ging aufs Konto von Ivo Ilicevic (44.), das 3:2 erzielte Emmanuel Krontiris (55.).

Den Ausgleich markierte Matej Mavric per Kopf (70.).

Kirschstein pariert per Fuß

Vor 6650 Zuschauern hatte Djokai bereits nach zwei Minuten die erste Chance der Partie, doch Greuther-Keeper Sascha Kirschstein war per Fußabwehr zur Stelle. Danach wachten die Gastgeber auf, dominierten die Partie und gingen verdient in Führung.

Allagui überwandt als Erster in dieser Spielzeit TuS-Torhüter David Yelldell. Traumhaft war der Ausgleich von Djokai per Lupfer, bei dem Kirschstein zu weit vor seinem Kasten stand.

Aber schon nach dem unmittelbaren Gegenzug lag Fürth wieder vorn.

Yelldell mit dem Fehler

Ilicevic baute die Führung kurz vor der Pause aus und profitierte dabei von einem Torwartfehler Yelldells, der den Ball nach einem Flachschuss quasi über sich selbst hinweg ins Tor schaufelte.

In der zweiten Halbzeit versuchten beide Teams weiter zum Torerfolg zu kommen und hatten zahlreiche hochkarätige Chancen.

Beim Anschlusstreffer stand erneut Kirschstein zu weit vor seinem Tor, beim Ausgleich herrschte Verwirrung in der Hintermannschaft von Fürth.

Als beste Spieler taten sich auf Fürther Seite Allagui und Thorsten Burkhardt hervor, bei Koblenz wussten Frank Wiblishauser und Manuel Hartmann zu gefallen.

Gäste-Coach Rapolder war angetan vom Spiel: "Wir haben einiges zu einem schönen Fußballspiel beigetragen. Es war ein Top-Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch mit einem so starken Gegner mithalten kann."

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