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Endlich ein Sieg: Osnabrücks Marcel Schuon (l), hier gegen Matis Esteban Cenci (FSV) © getty

Nichts für schwache Nerven: Osnabrück schafft gegen den FSV Frankfurt durch einen Strafstoß in der Nachspielzeit noch das 3:2.

Osnabrück ? Das war ein Zitterspiel inklusive Foulelfmeter-Festival:

Der VfL Osnabrück hat durch einen verwandelten Strafstoß von Thomas Cichon in der Nachspielzeit seinen ersten Saisonsieg gelandet und mit dem 3:2 (1:0) im Kellerduell gegen Aufsteiger FSV Fankfurt den Anschluss an das Tabellenmittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga hergestellt.

Die Hessen hingegen blieben mit nur zwei Zählern auf einem Abstiegsrang.

Dramatische Schlussphase

Vor 12.500 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke brachte Cichon die Platzherren in der 45. Minute per Strafstoß in Führung, nachdem FSV-Verteidiger Daniel Schumann den Ball bei einem Abwehrversuch mit der Hand berührt hatte.

Kopfballtreffer von Matias Esteban Cenci (63.) und Angelo Barletta (74.) sorgten nach der Pause für die zwischenzeitliche Wende. Fiete Sykora (87.) sorgte in einer dramatischen Schlussphase zunächst für den Ausgleich, bevor Cichon vom Elfmeterpunkt traf.

Die große Chance zum Ausgleichstreffer hatte Cichon jedoch zuvor in der 78. Minute vergeben, als er einen Elfmeter am Tor vorbeischoss.

Für das vorangegangene Foul hatte der Frankfurter Dennis Hillebrand die Gelb-Rote Karte gesehen.

Hillebrand top - bis zum Platzverweis

Beste Spieler bei den Gastgebern waren Matthias Heidrich und Pierre de Wit.

Auf Seiten des FSV konnten sich Barletta und Hillebrand bis zu seinem Platzverweis auszeichnen.

Angefressen von den Elfmeter-Entscheidungen war nach der Spiel Christian Mikolajczak vom FSV: "Wir waren klar besser und haben es nicht verdient, beschissen zu werden."

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