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Edmund Becker führte den KSC 2007 zurück in die Bundesliga © getty

Der Absteiger reagiert auf den schwachen Saisonstart und trennt sich vom Trainer. Als Nachfolger wird ein Ex-Stürmer gehandelt.

Karlsruhe - Der Karlsruher SC hat auf den Fehlstart in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Unentsdchieden und einer Niederlage reagiert und Trainer Edmund Becker entlassen.

"Wir haben in den vergangenen Tagen intensive Gespräche im Präsidium, mit dem Management und auch dem Trainer geführt. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit zu beenden", erklärte KSC-Präsident Hubert H. Raase.

Allerdings betonte Haase, dass Becker und der Klub nicht "im Unfrieden" auseinandergehen.

Auch Co-Trainer muss gehen

Ebenfalls mit sofortiger Wirkung beurlaubt wurde der bisherige Co-Trainer Ralf Becker.

Ralf Becker war seit 2003, zunächst als Spieler und später als Scout sowie Co-Trainer, beim KSC unter Vertrag.

Die Trainingseinheiten wird bis auf Weiteres KSC II-Coach Markus Kauczinski leiten.

Der KSC steht nach nur einem Punkt aus zwei Spielen auf Platz 15 und hat damit die Talfahrt nach dem Erstliga-Abstieg fortgesetzt.

Becker führte KSC in die Bundesliga

Der 53-jährige Edmund Becker hatte das Amt des Cheftrainers bei den Badenern am 13. Januar 2005 übernommen und hätte noch einen gültigen Vertrag bis zum Saisonende gehabt.

2007 führte er den Klub zurück in die erste Liga.

In der vergangenen Spielzeit hatten die KSC-Verantwortlichen trotz des Abstiegs noch an Becker festgehalten. Eine Stellungnahme von Becker gab es zunächst nicht.

"Funkel oder Euro Eddy"

Als Kandidat für die Nachfolge wird Friedhelm Funkel gehandelt, der nach seiner Trennung von Erstligist Eintracht Frankfurt nach der abgelaufenen Saison zurzeit ohne Verein ist.

Aber auch "Euro Eddy" Edgar Schmitt gilt als möglicher Kandidat auf die Nachfolge Beckers.

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