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Kenny Cooper (hinten) kam vom FC Dallas zu den "Löwen" © imago

Die Badener landen bei der Premiere von Markus Kauczinski einen Sieg. Die Aufbruchstimmung bei den "Löwen" weicht Ernüchterung.

München - Fünf Tage nach der Entlassung von Trainer Edmund Becker hat sich Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC zurückgemeldet und den ersten Saisonsieg eingefahren.

Die wieder erstarkten Badener feierten zum Abschluss des dritten Spieltages einen 3:1 (1:1)-Sieg bei 1860 München und kletterten mit dem ersten Pflichtspielsieg in München nach 48 Jahren und nun vier Punkten auf den zehnten Tabellenplatz.

Die Löwen (3) müssen sich indes nach der zweiten Saisonpleite mit dem 13. Rang begnügen.

Im ersten Spiel unter Interimstrainer Markus Kauczinski machten vor 30.800 Zuschauern in der Münchner WM-Arena Christian Timm (19.), Gaeton Krebs (59.) und Sebastian Langkamp (72.) den KSC-Sieg perfekt.

"Das ist ein sensationelles Gefühl. Die Mannschaft hat super gearbeitet und sich den Sieg verdient. Sie hat dagegen gehalten und war gewillt", sagte Kauczinski.

Cooper trifft erneut

Die Sechziger waren zunächst durch das dritte Saisontor des US-Nationalspielers Kenny Cooper in Führung gegangen (18.).

Zudem vergab der frühere DFB-Auswahlspieler Benny Lauth die große Chance zur 2:1-Führung der Gastgeber, als er in der 41. Minute einen Foulelfmeter an die Lattenunterkante setzte.

Die Karlsruher waren im Vergleich zur 0:2-Pleite beim SC Paderborn vor Wochenfrist kaum wiederzuerkennen.

KSC kämpferisch stark

Mit viel Engagement und Laufbereitschaft holten sich die Gäste verdient den ersten Dreier der Saison und betrieben nach dem schwachen Start Wiedergutmachung.

Dabei erwischten die Münchner den besseren Start. Mit einem 18-m-Schuss brachte Cooper die Elf von Trainer Ewald Lienen in Führung, doch im Gegensatz besorgte Timm auf Zuspiel von Krebs den Ausgleich.

Krebs war es auch, der den KSC in der zweiten Hälfte auf die Siegerstraße brachte.

Lauth vergibt Elfmeter

Zuvor hatten die Badener zittern müssen, als Schiedsrichter Peter Gagelmann nach einem Foul von Dino Drpic an Lauth auf den Punkt zeigte. Doch Lauth ließ sich die große Chance nehmen.

"Bei uns hat einiges nicht gepasst. Der verschossene Elfmeter war der Knackpunkt des Spiels", wetterte 1860-Coach Lienen.

Stattdessen sorgte Langkamp nach Freistoß von Lars Stindl in der 72. Minute für die Vorentscheidung.

Bei 1860 waren Aleksandar Ignjovski und Jose Holebas die besten Akteure. Auf Karlsruher Seite wussten die Torschützen Krebs und Timm zu gefallen.

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