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Mathias Lehman wechselte 2009 von Alemania Aachen zum FC St. Pauli © getty

Durch einen souveränen 4:0-Erfolg im Karlsruher Wildpark stehen die Hamburger vorübergehend wieder an der Tabellenspitze.

Karlsruhe - Kunstschütze Matthias Lehmann hat den FC St. Pauli an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga geschossen.

Der Neuzugang von Alemannia Aachen ebnete zum Auftakt des 4. Spieltages am Freitagabend mit zwei Freistoß-Torehn (26. und 55. Minute) das 4: 0 (2:0) der Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski beim Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC.

St. Pauli, für das auch noch Rouwen Hennings (69.) und Marius Ebbers (74.) trafen, steht nach dem dritten Saisonsieg mit jetzt 10 Punkten zumindest bis Sonntag ganz oben in der Tabelle.

Dämpfer für den KSC

Karlsruhe musste im zweiten Spiel unter Interimscoach Markus Kauczinski vier Tage nach dem 3:1 bei 1860 München einen herben Dämpfer hinnehmen.

St. Pauli präsentierte sich vor 26.300 Zuschauern wie schon die gesamte Saison selbstbewusst und diktierte das Geschehen. In der 26. Minute nahm Lehmann bei einem Freistoß aus 20 m genau Maß und schoss den Ball in den Torwinkel.

Ebbers hatte elf Minuten später das 2:0 auf dem Fuß (37.). Dennoch hätte der KSC noch zum Ausgleich kommen müssen, doch Christian Timm setzte den Ball alleinstehend über das Tor (43.).

Zehn Minute nach Wiederanpfiff traf Lehmann erneut aus 20 m, diesmal mit etwas Glück, weil der Schuss von der KSC-Mauer abgefälscht wurde.

Bei den Gastgebern erreichte kein Spieler Normalform, bei St. Pauli ragte neben Lehmann noch Fabian Boll heraus.

"Es ist ein schönes Gefühl, wenn man gewinnt. Und es ist noch schöner, wenn man viele Tore schießt. Wir haben eine spielerisch gute Mannschaft", sagte Lehmann nach dem Kantersieg.

Und Marius Ebbers legte noch einen drauf: "Wir fahren ins Hotel, aber es wird gemunkelt, dass die Zimmer nicht gebraucht werden."

Trainersuche geht weiter

In Karlsruhe geht die Suche nach einem Trainer unterdessen weiter. KSC-Präsident Hubert Raase schloss im Sky-Interview aber genannte Kandidaten wie Klaus Augenthaler aus.

Manager Rolf Dohmen kann sich zwar auch eine Zusammenarbeit auf Dauer mit Kauczinski vorstellen, aber dieser ist pessimistisch: "Es ist abgesprochen, dass ich eine Übergangslösung bin."

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