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Manuel Junglas erzielte das 2:0 mit einem schönen Flachschuss © imago

Auer und Junglas erlösen Alemannia, die durch den ersten Saisonsieg Anschluss ans Mittelfeld herstellt. Frankfurt spielt wie ein Absteiger.

Aachen - Gegen Lieblingsgegner FSV Frankfurt hat Alemannia Aachen den ersten Saisonsieg gefeiert und den Anschluss an die Spitzenplätze wieder hergestellt.

Durch das 3:0 (2:0) gegen die Hessen gewannen die Aachener auch das fünfte Ligaspiel gegen den FSV bei 16:2 Toren.

Gleichzeitig betrieben sie durch den ersten Sieg im neuen Tivoli Wiedergutmachung für das 0:5-Debekal bei der Eröffnung gegen den FC St. Pauli.

"Mit dem Dreier sind wir ein Stück weitergekommen", sagte Trainer Jürgen Seeberger.

Die erschreckend schwachen Frankfurter sind saisonübergreifend seit zehn Spielen ohne Sieg und mit nur einem Zähler aus vier Spielen Tabellenletzter.

Auer und Junglas treffen

Benjamin Auer hatte in der 14. Minute das erste Alemannia-Tor in der neuen Arena erzielt.

Das 20 Jahre alte Eigengewächs Manuel Junglas erhöhte auf Ablage von Auer mit seinem zweiten Tor im sechsten Zweitliga-Spiel (34.).

Auer (89.) stellte schließlich den Endstand her.

"Für uns ging es heute nur darum, die drei Punkte zu holen", sagte der Doppel-Torschütze.

Frankfurt wie ein Absteiger

Vor 23.078 Zuschauern waren die Frankfurter der richtige Aufbaugegner für den angeschlagenen Aufstiegsaspiranten.

Zwar hatte Trainer Tomas Oral sein Team völlig durcheinandergewürfelt, fünf Spieler ausgetauscht und auch taktisch einiges geändert.

Dennoch spielte sein Team wie ein Absteiger, blieb nahezu ohne durchdachten Spielzug.

Alemannia verwaltet die Führung

Soumaila Coulibaly traf zwar zweimal die Latte, aber einmal per missglückter Flanke (39.) und einmal mit einem Freistoß, der Freund und Feind passierte (64.).

Aachen begann nervös, Auers Tor löste bis zur Pause die Verkrampfung. Nach dem Wechsel tat die Alemannia nur noch das Nötigste.

"Zweite Halbzeit war nicht in Ordnung"

"In der zweiten Halbzeit waren wir nicht so im Spiel, wie wir es uns vorgestellt haben", analysierte Seeberger.

"Die zweite Halbzeit war nicht in Ordnung. Da haben wir uns viel zu weit hinten reindrängen lassen", meinte Auer.

Beste Spieler bei den Gastgebern waren Auer und Kapitän Cristian Fiel. Beim FSV hinterließ der zumindest eifrige Junior Ross noch den besten Eindruck.

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