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Giovanni Federico (l.) kam vor der Saison vom Karlsruher SC nach Bielefeld © getty

Lange verzweifelt die Arminia am Ahlener Keeper. Dann lässt Federico den Knoten platzen. Ahlen wartet weiter auf den ersten Sieg.

Bielefeld - Arminia Bielefeld hat seine Aufholjagd fortgesetzt.

Der mäßig gestartete Bundesliga-Absteiger gewann das Westfalen-Derby gegen Rot-Weiß Ahlen mit 2:0 (0:0).

Durch den zweiten Sieg in Folge rückten die Arminen mit neun Punkten weiter an die Spitze heran.

Die Treffer für die Gastgeber, die lange Zeit am überragenden Ahlener Keeper Sascha Kirchstein verzweifelten, erzielten Giovanni Federico (68.) und Chris Katongo (78.). Für beide war es jeweils der vierte Saisontreffer

Ahlen weiter ohne Sieg

Die Ahlener blieben auch im siebten Derby gegen die Bielefelder ohne Sieg.

Mit nur einem Punkt droht ihnen am Sonntag der Sturz auf den letzten Tabellenplatz, falls Schlusslicht FSV Frankfurt gegen Spitzenreiter St. Pauli punktet.

"Wir haben es heute wieder nicht geschafft, aus vielen guten Möglichkeiten mehr Tore zu machen", meinte Arminia-Coach Thomas Gerstner.

"Ahlen hat sich teuer verkauft und hat uns das Leben richtig schwer gemacht. Aber als der Knoten geplatzt war, ging vieles leichter."

Emmerling: Haben zu früh aufgegeben

Sein Gegenüber Stefan Emmerling sah es ähnlich:

"Bis zum 0:1 haben wir richtig dagegengehalten und einen offenen Schlagabtausch geliefert. Nicht gut, war, dass nach dem 0:1 die Köpfer runtergegangen sind und wir nicht mehr an uns geglaubt haben."

Vor 14.800 Zuschauern hielten die Gäste in der ersten halben Stunde sehr gut mit und hatten sogar die besseren Chancen.

In der letzten Viertelstunde vor der Pause feuerten die Gastgeber dann aber ein wahres Feuerwerk ab, wobei Kirchstein über sich hinauswuchs.

Kirschstein überragend

Gegen Federico (35.), Pavel Fort (36.) und Andrej Mijatovic (43.) vereitelte er Großchancen in Serie, Chris Katongo köpfte zudem an den Pfosten (38.).

Auch nach dem Wechsel scheiterten die Arminen mehrfach am glänzenden Ahlener Schlussmann.

Selbst bei Federicos Treffer aus sieben Metern war der Ex-Hamburger noch am Ball.

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