vergrößernverkleinern
Benjamin Lauth (l.) und Jose Holebas erzielten die Tore für den TSV 1860 © imago

Der TSV 1860 München schlägt zu Hause Greuther Fürth. Doch am Ende müssen die Sechziger noch einen kurzen Moment zittern.

München - Sieg und Schock für 1860 München:

Die Sechziger feierten mit dem 3:1 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth durch die Tore von Jose Holebas (51.), Benny Lauth (74.) und Alexander Ludwig (90.+2, Foulelfmeter) den zweiten Saisonsieg.

Sie rückten nach dem Ende der Durststrecke von drei Spielen ohne Erfolgserlebnis mit sieben Punkten auf den siebten Rang vor.

Leonhard Haas (89.) brachte Fürth kurz vor Ende noch einmal gefährlich heran, ehe Alexander Ludwig per Elfmeter für die Sechziger alles klar machte.

Doch 1860 musste den Sieg aber teuer bezahlen:

Lovin mit Kreuzbandriss

Neuzugang Florin Lovin zog sich nach wenigen Minuten bei einem Pressschlag mit Youssef Mokhtari einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Innenbandriss im linken Knie zu und wird Trainer Ewald Lienen wohl sechs Monate nicht zur Verfügung stehen.

Der 27-jährige wird bereits am Sonntag in der Gräfelfinger Wolfart-Klinik operiert.

"Das ist sehr bitter für den Jungen", sagte Trainer Lienen und fügte an: "Florin Lovin war der Dreh- und Angelpunkt in unserem Spiel, er ist ein herber Verlust für uns. Aber wir werden versuchen, seinen Ausfall im Kollektiv zu kompensieren."

Hrgovic sieht Rot

"Es war ganz wichtig, im Derby zu gewinnen. Jetzt sind wir in der Tabelle wieder ein bisschen nach oben geklettert", sagte Torschütze Lauth:

"Wir wollten den Anschluss halten, das ist uns gelungen."

Die Gäste aus Franken mussten nach der zweiten Pleite in Folge und insgesamt dritten der Saison ebenfalls einen personellen Rückschlag verkraften.

Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) zeigte Mirko Hrgovic die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit.

Der Abwehrspieler erwischte Gegenspieler Antonio Rukavina (63.) bei einem Zweikampf mit der linken Hand im Gesicht.

26.000 Zuschauer in der Münchner WM-Arena sahen ansonsten ein durchschnittliches Spiel, in dem die Gastgeber in der zweiten Hälfte etwas zielstrebiger wirkten.

Lauth mit drittem Saisontreffer

Holebas traf per Kopf nach einer Ecke von Ludwig, Lauth erzielte elegant sein drittes Saisontor aus kurzer Distanz nach einer verunglückten Abwehraktion Marino Biliskov.

Zudem hatte der Münchner Charilaos Pappas zweimal mit Aluminiumtreffern Pech.

Bei München ragten Holebas und Tarik Camdal heraus, bei Greuther Fürth konnte Bernd Nehrig gefallen.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel