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John Jeiro Mosquera traf gleich zweimal für Union Berlin © getty

In einer turbulenten Partie behalten die "Eisernen" aus Berlin gegen bis zum Schluss kämpferische Paderborner die Oberhand.

Berlin - Was für ein Fußballfest!

Union Berlin hat sich am 5. Spieltag im Aufsteiger-Duell gegen den SC Paderborn mit 5:4 (3:2) durchgesetzt und den vierten Sieg im fünften Saisonspiel gefeiert.

Die Eisernen belegen damit den zweiten Tabellenplatz, zählergleich mit Tabellenführer FC St. Pauli, der die bessere Tordifferenz aufweist.

"Das war ein unglaubliches Spiel", erklärte Berlins Coach Uwe Neuhaus begeistert: "Wir konnten uns nie sicher sein. Paderborn hat bis zur letzten Sekunde nicht aufgesteckt. Wir freuen uns über die drei Punkte, das ist fantastisch."

Paderborn muss weiter auf seinen zweiten Saisonsieg warten und konnte nicht wie erhofft ins gesicherte Mittelfeld vorstoßen.

Erste Heimgegentor für Berlin

Vor 13.162 Zuschauern in der "Alten Försterei" erzielten der kolumbianische Stürmer John Jairo Mosquera (9./23.) mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier sowie Karim Benyamina ebenfalls per Doppelpack (13./47.) sowie Kenan Sahin (89.) die Tore für die Hauptstädter.

Für Paderborn trafen Mahir Saglik (44./90.+2), Gaetano Manno (34.) und Sören Brandy (85.).

Berlin, bei denen Trainer Uwe Neuhaus seinen Vertrag unter der Woche bis 2012 verlängert hatte, musste im dritten Spiel seine ersten Gegentore vor heimischem Publikum in der laufenden Saison hinnehmen.

Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Initiative und spielten forsch nach vorne.

Löchrige Paderborner Abwehr

Paderborn konnte sich kaum befreien und brachte sich durch katastrophale Abwehrfehler immer wieder selbst in Bedrängnis.

Annähernd "vogelwild" nannte Coach Andre Schubert die Defensivordnung seines Teams: "Wir haben die Basis dessen vergessen, was uns zuletzt stark gemacht hatte."

In der 26. Minute stürmte wieder Mosquera aufs Tor der Gäste, scheiterte jedoch an Paderborns Keeper Daniel Masuch.

Ab der 30. Minute kamen die Gäste etwas besser in Tritt und verkürzten vor der Pause auf 2:3. Plötzlich mussten die Hausherren wieder um die Führung zittern.

Nicht aufgegeben bis zum Schluss

Der zweite Treffer von Benyamina schien dann die Entscheidung zu sein - bei seinem ersten hatte Benyamina noch die Union-Fans begeistert, als er von der Torauslinie ähnlich wie der Marco van Basten bei der Europameisterschaft 1988 per Direktabnahme traf.

Paderborn aber gab auch nach dem 4:2 und dem 5:3 nicht auf und verkürzte jeweils noch einmal.

Aber kurz nach Sagliks zweitem Treffer war dann Schluss.

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