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Der Karlsruher SC ist 2009 aus der Bundesliga abgestiegen © getty

Der KSC-Trainer freut sich über einen 4:2-Auswärtssieg in Cottbus. Shaos Doppelpack ist für schwache Gastgeber zu wenig.

Cottbus - Neuer Trainer, neues Glück: Markus Schupp hat beim Karlsruher SC einen perfekten Einstand gefeiert.

Mit einem 4:2 (1:2) im Duell der Bundesliga-Absteiger bei Energie Cottbus stoppte der KSC seinen Absturz im ersten Spiel unter dem ehemaligen Bundesliga-Meisterspieler auf Anhieb.

Der KSC setzte sich nach dem Montagsspiel mit nun sieben Punkten etwas vom Tabellenkeller ab und schloss zu Cottbus (7) auf, das seinerseits den Anschluss an die Aufstiegsränge verpasste.

"Wir haben über 90 Minuten unsere Stärken ausgespielt, nämlich Fußball zu spielen und Freude dabei zu haben", sagte Schupp.

Wollitz bitter enttäuscht

Kollege Pele Wollitz meinte: "Das ist mehr als enttäuschend, wir haben immer um Tore gebettelt."

Die Gäste ließen sich vor 11.400 Zuschauern im Stadion der Freundschaft auch von Rückschlägen nicht beeindrucken.

Nach der frühen Führung durch Matthias Langkamp (19.) sorgte der chinesische Nationalspieler Jiayi Shao (36./43.) mit kuriosen Toren für die Wende zugunsten der Cottbuser.

Shao mit direkt verwandelter Ecke

Die Karlsruher Christian Timm (53.), Lars Stindl (64.) und Alexander Iaschwili (90.+1) drehten das Spiel jedoch abermals.

Beim 1:1 verschätzte sich KSC-Torhüter Markus Miller, der aufgrund seiner Bereitschaft zu einem Gehaltsverzicht zwischen die Pfosten zurückkehrte, bei einem Eckball Shaos, und der Ball segelte ohne weitere Berühung ins Tor.

Das 2:1 erzielte Shao mit der Hacke, diesmal war Miller machtlos.

Stindl stellt die Weichen auf Sieg

In der zweiten Hälfte drückten die Gäste aufs Tempo und erhöhten das Risiko.

Nach acht Minuten belohnte Timm den Aufwand, ehe Stindl sogar die Weichen auf Sieg stellte. Iaschwili machte dann alles klar.

Beste Spieler der Badener waren Timm und Iaschwili, auf der Gegenseite überzeugte neben Shao Emil Jula.

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