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Düsseldorfs Andreas Lambertz traf gegen Ahlen bereits nach 19 Sekunden © getty

Nach zehn Jahren gewinnt Düsseldorf wieder ein Zweiliga-Auswärtsspiel - Ahlen bekommt die nächste Klatsche und bleibt Vorletzter.

Ahlen - Mit dem ersten Auswärtssieg in der 2. Bundesliga seit über zehn Jahren hat Aufsteiger Fortuna Düsseldorf den Kontakt zur Spitzengruppe wiederhergestellt.

Die Rheinländer setzten sich bei Rot Weiss Ahlen mit 4:1 (2:1) durch und sprangen mit zehn Punkten auf den fünften Platz.

Ende einer Serie

Der deutsche Meister von 1933 hatte zuletzt am 17. Juni 1999 beim 3:1 bei Rot-Weiß Oberhausen einen Zweitliga-Erfolg auf fremdem Platz gefeiert.

Andreas Lambertz, der bereits nach 19 Sekunden erfolgreich war, Ranisaw Jovanovic (14.), Dimitri Bulykin (57.) und Marcel Gaus (79.) erzielten die Tore für die Düsseldorfer, die zuvor noch nie in Ahlen gewonnen hatten.

Ahlen-Coach Emmerling droht der Rauswurf

Thomas Bröker traf zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss für die Gastgeber, die weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten und mit nur einem Zähler Tabellenvorletzter bleiben.

Ahlens Trainer Stefan Emmerling droht nach der Pleitenserie der Rauswurf.

Noch am Samstag wollte der Vorstand über die Zukunft des Coaches entscheiden.

"Für die Fehler auf dem Platz kann ich nichts"

"Ich weiß, dass Fußball Tagesgeschäft ist", sagte Emmerling: "Ich bin der Verantwortliche und halte den Kopf hin. Für die Fehler auf dem Platz kann ich allerdings auch nichts. Wer solche Fehler macht, wird in der zweiten Liga gegen keine Mannschaft bestehen können."

Vor 6612 Zuschauern im Wersestadion erwischten die Gäste einen Traumstart.

Nach einem langen Pass tauchte Lambertz allein vor Torwart Sascha Kirschstein auf und erzielte das schnellste Saisontor.

Bulkyin sorgt für die Entscheidung

Vor dem 2:0 traf die Bremer Leihgabe Martin Harnik den Pfosten, Jovanovic verwandelte den Nachschuss.

Erst nach etwa 20 Minuten kamen die Ahlener besser ins Spiel, folgerichtig gelang Bröker per Kopf nach einer Flanke von Marcel Busch der Anschlusstreffer. Für die Entscheidung sorgte Bulykin.

Bei den Rot-Weißen verdiente sich Busch die beste Note. Stärkste Fortunen waren Jovanovic und Lambertz.

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