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Giovanni Federico (Mitte) erzielte in dieser Saison bereits sieben Tore © getty

Die Arminia bezwingt St. Pauli zu Hause und ist nun Dritter. Das goldene Tor erzielt Federico bereits kurz nach dem Anpfiff.

Bielefeld - Arminia Bielefeld hat den Pokal-K.o. am Dienstag bei Viertligist Eintracht Trier gut verkraftet und seine Aufholjagd in der 2. Bundesliga fortgesetzt.

Der Bundesliga-Absteiger gewann das Spitzenspiel gegen den FC St. Pauli mit 1:0 (1:0) und feierte den vierten Sieg in der Meisterschaft in Folge.

Mit 15 Punkten belegt Bielefeld jetzt den dritten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern und Union Berlin (je 17 Zähler).

Giovanni Federico (3.) brachte sein Team auf die Siegerstraße. Die Hamburger kassierten hingegen im Unterhaus die zweite Niederlage in Folge und verloren mit 13 Punkten vorerst den Kontakt zu den Spitzenmannschaften.

Federico erzielt Führung

Bereits frühzeitig gingen die Ostwestfalen in Führung. Pavel Fort passte in der dritten Minute zu Oliver Kirch, der legte auf Federico zurück, der keine Mühe hatte und traf.

Der Ex-Dortmunder war zum siebten Mal in dieser Saison erfolgreich.

Vier Minuten später bot sich den Gästen die große Chance zum Ausgleich.

Florian Bruns traf aus 18 Metern allerdings nur die Latte des Bielefelder Tores. Arminia-Torwart Dennis Eilhoff war dabei noch mit den Fingerspitzen am Ball.

"Haben das Spiel in der dritten Minute verloren"

"Wir haben das Spiel schon in der dritten Minute verloren, weil wir in einen Konter gelaufen sind", sagte St.-Pauli-Coach Holger Stanislawskis.

Bielefelds Mittelfeldspieler Rüdiger Kauf meinte: "Der Sieg war teilweise glücklich, aber wir haben uns in der zweiten Halbzeit mit allem dagegengestemmt. Wir sind zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor geblieben, das ist auch schon etwas."

St. Pauli drängt auf Ausgleich

Danach lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Duell. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit drängten die St. Paulianer verstärkt in Richtung des Arminia-Tores.

Allerdings fehlte den Hamburgern die Entschlossenheit im Abschluss, um der Begegnung noch eine Wende zu geben.

Herausragende Kräfte bei der Arminia waren Federico und Kirch. Bei den Hamburgern konnten sich Marius Ebbers und Charles Takyi auszeichnen.

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