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Da kommt Freude auf: Lauterns Offensivabteilung bejubelt den Tabellensturm © getty

Die Pfälzer lassen sich in ihrem Drang nach oben auch von Karlsruhe nicht stoppen und setzen sich vorerst ganz oben fest.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Bundesliga erstmals die Tabellenführung erobert.

Die Roten Teufel gewannen das Südwest-Prestigeduell gegen Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC 2:0 (1:0) und lösten Union Berlin an der Spitze ab.

Der Brasilianer Rodnei (42.) erzielte vor 39.774 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion das Führungstor für die Pfälzer, die am vergangenen Mittwoch im DFB-Pokal den Bundesligisten Bayer Leverkusen ausgeschaltet hatten.

Bastian Schulz (53., Handelfmeter) sorgte für das 2:0 und damit den Sprung an die Tabellenspitze.

Dritter Dreier auf Reihe

Der Sieg gegen den KSC bedeutete den dritten Dreier in Reihenfolge in der Meisterschaft für die Lauterer. Für die Badener ging dagegen eine Serie von zuletzt zwei Siegen in Folge zu Ende.

"Die Mannschaft hat sich die schwere Woche mit diesem Sieg vergoldet", sagte FCK-Coach Marco Kurz.

Der langjährige Lauterer Profi Markus Schupp, neuer Trainer der Karlsruher, meinte: "Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet, aber vielleicht ist die

Mannschaft noch nicht so weit, um hier bestehen zu können."

In der neunten Minute hatte Christian Timm die erste Möglichkeit, um für die Gäste das Führungstor zu erzielen. Doch er verzog aus fünf Metern Entfernung.

Bugera leitet Vorarbeit

Es folgte eine sehr ausgeglichene erste Hälfte, in der sich keine Mannschaft klare Vorteile erkämpfen konnte.

Beide Abwehrreihen standen sehr kompakt. So dauerte es bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit, ehe der erste Treffer fiel.

Beim Führungstor profitierte Rodnei von der Vorarbeit von Alexander Bugera per Freistoß.

Langkamp veursacht Strafstoß

Nur eine Minute später hatte der FCK die große Möglichkeit zum 2:0, doch Matthias Langkamp stört den Lauterer Sidney Sam im entscheidenden Moment und verhindert so Schlimmeres.

Dem Strafstoß zum 2:0 ging ein Handspiel von Sebastian Langkamp im Strafraum nach einem Schussversuch von Martin Amedick vorau.

In der 62. Minute vergab Erik Jendrisek völlig freistehend und scheiterte an KSC-Schlussmann Markus Miller.

KSC-Fans kommen zu spät

Die Begegnung wurde mit zehnminütiger Verzögerung angepfiffen, weil der Zug mit den KSC-Anhängern verspätet in Kaiserslautern eingetroffen war.

Die Bestnoten beim FCK verdienten sich Rodnei und Amedick. Bei den Karlsruhern gefielen vor allem Keeper Miller und Godfried Aduobe.

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