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Tobias Jänicke schoss das 1:0 für den FC Hansa Rostock © imago

Der FC Hansa feiert einen Kantersieg gegen enttäuschende Fürther und findet wieder Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.

Rostock - Hansa Rostock hat mit dem dritten Saisonsieg wieder den Anschluss an das Tabellenmittelfeld der Zweiten Bundesliga gefunden.

Die Mannschaft von Trainer Andreas Zachhuber besiegte die SpVgg Greuther Fürth souverän mit 4:0 (1:0).

Tobias Jänicke (45.), Dexter Langen (51.) und Fin Bartels (65.) erzielten bei einem Eigentor von Stephan Schröck (75.) die Treffer für die Gastgeber.

Die Franken drohen nach dem bitteren Rückschlag den Kontakt zu den angestrebten Aufstiegsplätzen zu verlieren.

"Noch kein Befreiungsschlag"

"Das war ein wichtiger Sieg, aber noch kein Befreiungsschlag. Jetzt müssen wir nachlegen. Die erste Halbzeit war nicht so toll, aber nach dem Wechsel hat es richtig Spaß gemacht", meinte Hansa-Torschütze Bartels.

Der Fürther Edgar Prib stellte dagegen selbstkritisch fest: "Ich habe heute keine Mannschaft auf dem Feld gesehen. Jeder hat für sich gespielt."

Rostock trifft kurz vor der Pause

10.700 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine eher langweilige Begegnung.

Der Kopfball des Fürthers Jan Mauersberger in der 31. Minute, als Hansa-Keeper Alexander Walke den Führungstreffer mit einer Parade vereitelte, gehörte zu den Höhepunkten.

Für einen weiteren sorgte schließlich Jänicke Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, als er aus spitzem Winkel zum 1:0 für die Gastgeber traf.

"Dass wir gerade in der 45. Minute das Führungstor machen, war vielleicht der Schlüssel zum Erfolg", meinte Bartels.

Enttäuschende Fürther

Die Fürther, eine offensivstärksten Mannschaften der Liga, enttäuschten fünf Tage nach dem Pokal-Triumph beim Ligakonkurrenten Rot Weiss Ahlen (3:2 n.V.) auf der ganzen Linie.

Rostock nutzte hingegen seine einzigen beiden Chancen der ersten 60 Minuten konsequent zu Treffern. Beim 2:0 schob Langen den Ball nach Vorarbeit von Bartels aus nur sieben Metern über die Linie.

Fast ohne Gegenwehr der Fürther Defensive markierte schließlich Bartels selbst den dritten Treffer und sorgte auch für das Eigentor. Beide Male sah speziell Fürths Kapitän Marino Biliskov nicht gut aus.

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