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Michael Thurk traf für Augsburg zum sechsten Mal in der Saison © getty

Dem Jubel über den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale folgt beim Aufstiegsaspiranten die Ernüchterung über das Remis gegen Koblenz.

Augsburg - Der FC Augsburg hat vier Tage nach Einzug ins Pokal-Achtelfinale einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay kam gegen TuS Koblenz nach einer vor allem in der ersten Hälfte schwachen Leistung nur zu einem 1:1 (0:1).

Die Augsburger blieben zwar im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage, konnten aber weiterhin keinen Anschluss an die Spitze herstellen.

Für Koblenz, seit nunmehr fünf Spielen sieglos, war es immerhin ein Achtungserfolg.

Lob von beiden Trainern

"Meine Spieler haben alles getan, das zweite Tor lag in der Luft", sagte Augsburgs Trainer Jos Luhukay. "Ich bin nicht enttäuscht, weil die Mannschaft alles gegeben hat und sich den Punkt verdient hat."

TuS-Trainer Uwe Rapolder sprach seinen Spielern "ein Kompliment" aus. "Die Mannschaft ist an ihre Grenzen gegangen und hat Moral bewiesen."

Kuqi trifft nach Buck-Patzer

Die stark ersatzgeschwächten Gäste, insgesamt zwöf Akteure waren nicht einsatzbereit, waren in der 11. Minute durch Shefki Kuqi in Führung gegangen.

Der TuS-Angreifer profitierte bei seinem fünften Saisontor von einem katastrophalen Fehlpass von FCA-Verteidiger Stefan Buck.

Michael Thurk glich in der 68. Minute aus.

FCA ohne Durchschlagskraft

Fünf Tage nach dem 1:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg erholte sich der FCA von dem frühen Tiefschlag zunächst nicht.

Ohne den angeschlagenen Stürmer Ibrahima Traore, der an einer Oberschenkelverhärtung laborierte, fehlte den Schwaben die Durchschlagskraft, um den Abwehrriegel der stark ersatzgeschwächten Koblenzer zu knacken.

Koblenz mit Kontern gefährlich

Nach dem Wechsel intensivierten die Augsburger, die sich eigentlich den Aufstieg zum Ziel gesetzt haben, ihre Bemühungen und wurden durch Saisontreffer Nummer sechs von Thurk belohnt.

Die Gäste zogen sich mehr und mehr zurück und lauerten auf Konter. Kuqi und Tom Geißler hatten dabei die großen Chancen auf einen zweiten Treffer.

Bei Augsburg, das nunmehr seit acht Spielen zuhause ungeschlagen ist, verdienten sich Thurk und Patrick Mölzl die besten Noten. Koblenz hatte in Kuqi und Matej Mavric seine auffälligsten Akteure.

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