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Giovanni Federico (M.) erzielte bereits sechs Treffern in dieser Saison © getty

Der Toptorjäger der zweiten Liga will mit Arminia Bielefeld bei seinem Ex-Verein in Karlsruhe die Tabellenspitze erobern.

Von Robert Gherda

München - Giovanni Federico kehrt zurück in den Wildpark. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga mit dem KSC trifft der Toptorjäger der Liga (sieben Treffer) am Montagabend (ab 20 Uhr LIVE) mit Arminia Bielefeld auf seinen Ex-Verein.

Für den offensiven Mittelfeld ist es eine Reise in die Vergangenheit.

In der Saison 2006/2007 schoss der 29-Jährige den KSC mit 19 Toren und 14 Vorlagen fast im Alleingang in die Bundesliga.

Nach einem 18-monatigem Intermezzo bei Borussia Dortmund kehrte Federico zur Winterpause der vergangenen Saison nach Karlsruhe zurück, konnte den Abstieg jedoch nicht verhindern.

Besonderes Spiel für Federico

Danach wurde auf seine Dienste kein gesteigerter Wert gelegt und er schloss sich den Ostwestfalen an.

"Natürlich ist es gegen Karlsruhe ein besonders Spiel für mich", erklärt Federico, der zwei Mannschaften "auf Augenhöhe" sieht, zwei aus dem Kreis der Favoriten. "

"Das wird sicherlich ein gutes und schönes Spiel", sagt der 29-Jährige der "Neuen Westfälischen Zeitung".

Die Arminia will in Karlsruhe den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und erstmals in dieser Saison die Tabellenführung vom 1. FC Kaiserslautern übernehmen.

Sprung auf Platz eins möglich

Die Pfälzer spielten beim Tabellenletzten FSV Frankfurt nur Unentschieden.

Für Federico wäre die Tabellenführung nur die logische Konsequenz: "Ich denke, wir haben den stärksten Kader der Liga" gibt sich Federico vor der Partie selbstbewußt.

"Wir haben eine sehr hohe mannschaftliche Qualität. Eine Top-Elf, dazu sieben, acht Spieler, die sich nahtlos einfügen können."

Bielefelds Abwehr steht

Die Statistik gibt dem Torjäger recht: Vorne macht Federico die nötigen Tore und hinten steht die Null. Seit 311 Minuten ist Bielefeld in der Liga ohne Gegentor, die letzten vier Partien gewann man allesamt. (DATENCENTER: 8. Spieltag)

Der KSC selbst tritt dagegen etwas auf der Stelle. Mit nur zehn Punkten findet sich der Bundesliga-Absteiger lediglich auf Platz 14 der Tabelle wieder. Zuletzt gab es zwei Pflichtspielniederlagen ohne eigenen Treffer.

Thomas Gerstner hat dennoch großen Respekt vor den Badenern: Der KSC sei vor allem in der Offensive stark besetzt, so der Armina-Coach.

Mit welcher Aufstellung der KSC Torhüter Eilhoff überwinden will, steht noch nicht fest, denn unter der Woche griff ein Grippevirus um sich, der einige Spieler außer Gefecht setzte.

Grippewelle beim KSC

Am schlimmsten erwischte es Innenverteidiger Dino Drpic, der am Freitag noch mit Fieber das Bett hüten musste. Sein Einsatz ist äußerst fraglich.

Als Ausrede will Markus Schupp das jedoch nicht gelten lassen und fordert ein mutiges Auftreten seines Teams:

"Wir müssen vor heimischem Publikum die Initiative ergreifen, den Gegner zu Fehlern zwingen und zu mehr Torabschlüssen kommen", so der KSC-Coach.

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