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Duisburgs Makiadi erzielte in der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick © getty

Der Duisburger Stürmer erzielt in der ersten Hälfte einen lupenreinen Hattrick. Aachens Anschlusstreffer kommt zu spät.

Duisburg - Cedrick Makiadi hat den MSV Duisburg mit einem Hattrick in die erweiterte Spitzengruppe der Zweiten Liga geschossen.

Der Neuzugang aus Wolfsburg sorgte mit seinen drei Treffern (22., 37. und 42.) fast im Alleingang für den 3:2 (3:0) Erfolg des Bundesligaabsteigers gegen Alemannia Aachen.

Mit acht Punkten zogen die "Zebras" in der Tabelle an den Gästen (sieben Zähler), die neben dem Spiel auch Lukasz Szukalla durch eine Gelb-Rote Karte in der 74. Minute verloren, vorbei.

"Für den Trainer gespielt"

Vor 15.029 Zuschauern in der MSV-Arena schloss Mittelfeldspieler Makiadi bei seinem Führungstreffer einen sehenswerten Konter nach Vorlage von Gregory Christ ab.

Beim zweiten Tor ließ er Gegenspieler Timo Achenbach zunächst ins Leere laufen und ließ dann mit seinem Schuss in den Winkel Aachens Schlussmann Thorsten Stuckmann keine Abwehrchance.

Kurz vor der Pause erhöhte der Matchwinner per Kopf auf 3:0 und meinte: "Wir haben für den Trainer Rudi Bommer gespielt und gegen einen schweren Gegner ein gutes Spiel geboten."

Zu späte Gegenwehr

Die beiden Aachener Treffer durch das vierte Saisontor von Benjamin Auer (82.) und Szilard Nemeth (90.+2) kamen zu spät.

Die Aachener fanden besonders in der ersten Halbzeit überhaupt nicht in die Begegnung und wirkten in der Abwehr verunsichert.

Holtby scheitert an Herzog

Die einzige Möglichkeit vergab Lewis Holtby in der 25. Minute, als er an MSV-Torhüter Marcel Herzog scheiterte.

Herzog parierte auch in der 48. Minute gegen Nemeth.

Bei den Gastgebern verdienten sich neben Makiadi Olivier Veigneau die beste Note, bei Aachen überzeugten lediglich Holtby und Reiner Plaßhenrich.

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