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Greuther Fürth spielt seit 1995 ununterbrochen in der Zweiten Liga © getty

Die Franken halten dank einer Aufholjagd gegen Fortuna Düsseldorf Kontakt zu den Spitzenteams. Und das, obwohl Biliskov Gelb-Rot sieht.

Fürth - Dank ihrer Heimstärke und einer erfolgreichen Aufholjagd hält die SpVgg Greuther Fürth den Kontakt zu den Spitzenteams.

Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann kam gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf trotz Pausenrückstands zu einem 2:1 (0:1)-Erfolg und verbesserte sich durch den dritten Heimsieg auf Platz sechs.

Die Fortuna verlor erstmals nach drei Spielen wieder und rutschte auf Rang acht ab.

Martin Harnik hatte die Gäste vor 7850 Zuschauern in der 24. Minute in Führung gebracht.

Peinliches Gegentor

Das Gegentor verschuldeten die Fürther aber auf peinliche Art und Weise selbst.

Leonhard Haas vertändelte leichtfertig den Ball und Marco Caliguiri reklamierte, statt den Österreicher an seinem ersten Tor für die Fortuna zu hindern.

Mit einem mustergültigen Zuspiel auf den gebürtigen Düsseldorfer Sami Allagui, der zum 1:1-Ausgleich traf, machte Haas seinen Fehler wieder gut (48.).

Nicolai Müller sorgte mit seinem ersten Zweitliga-Tor für den Sieg (85.), allerdings stand Allagui bei seiner Vorlage im Abseits.

Kritik am Unparteiischen

"Über den Schiedsrichter sollen wir nicht sprechen", meinte Fortuna-Abwehrspieler Christian Weber dennoch:

"Wir sind sicherlich sauer, aber wir hatten Chancen, mehr zu erreichen. Wir hätten uns ein schönes Polster aufbauen und zwei ruhige Wochen verbringen können."

Fürth überlegen

Die Fürther, nach acht Ausfällen im ungewohnten 4-3-3 angetreten, waren zunächst die überlegene Mannschaft, verloren gegen die sicher stehenden Fortunen aber schnell den Faden.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Franken und kamen verdient zum Ausgleich.

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