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Thomas Oral führte den FSV Frankurt 2007/2008 in die 2. Bundesliga © getty

Der FSV-Trainer tritt nach dem Unentschieden gegen Spitzenreiter Kaiserslautern beim FSV Frankfurt überraschend zurück.

Frankfurt/Main - Tomas Oral ist als Teamchef des Zweitligisten FSV Frankfurt zurückgetreten.

Das gab der 36-Jährige nach dem 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern bekannt. Oral zog damit Konsequenzen aus der anhaltenden Talfahrt der Hessen, die mit nur zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen.

Oral hatte Anfang Juli 2006 die Verantwortung beim FSV übernommen und den Klub in der Saison 2007/08 in die 2. Bundesliga geführt. Dort hatte der Coach in der vergangenen Saison trotz eines ähnlichen schlechten Starts wie in dieser Saison mit dem FSV noch den Klassenerhalt geschafft.

"Schwierige Situation" für Oral

"Die Entscheidung ist in den letzten Tagen gereift. Es war seine Entscheidung. Wir sind in den letzten Jahren durch viele verschiedene Situationen gegangen. Oral sieht die Gesamtsituation der letzten acht Wochen. Für ihn war es eine schwierige Situation", erklärte Geschäftsführer Bernd Reisig und ergänzte:

"Ich kann noch nicht sagen wie es weiter geht. Präsidium und Geschäftsführung werden sich nun beraten.

"Phantomtor" rettet Kaiserslautern

Zuvor hatte ein mögliches "Phantom-Tor" den ersten Saisonsieg der Hessen verhindert. Der Tabellenletzte kam somit am 8. Spieltag nur zu einem 1:1 (1:1) gegen Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern.

Nach dem Blitzstart der Gastgeber, für die Pa Saikou Kujabi aus Gambia nach 21 Sekunden traf, sorgte Erik Jendrisek kurz vor der Pause (45.+2) mit einem äußerst umstrittenen Tor für den Ausgleich.

Der Treffer sorgte für kontroverse Diskussionen.

Fernsehbilder geben keinen Aufschluss

Letztlich gaben auch die Fernsehbilder keinen endgültigen Aufschluss darüber, ob der Frankfurter Torwart Patric Klandt den Kopfball des Slowaken auf oder knapp hinter der Torlinie parierte.

Schiedsrichter Robert Hartmann erkannte den Treffer an.

Da stehen drei vernünftige Männer auf dem Platz, die besser beurteilen können als ich, ob der Ball hinter der Linie war", meinte FCK-Coach Marco Kurz.

"Wir hätten aus der Vielzahl von Chancen einfach mehr Tore machen müssen. Wenn das nicht gelingt, dann hat man den Sieg nicht verdient", meinte FCK-Coach Marco Kurz.

Offener Schlagabtausch

Die 9664 Zuschauer sahen in der ersten Hälfte eine packende Partie. Bedingt durch die frühe Führung der Frankfurter entwickelte sich schon zu Spielbeginn ein offener Schlagabtausch.

Die Pfälzer drängten auf den Ausgleich, den Gastgebern boten sich dadurch Räume für schnell vorgetragene Gegenstöße.

Niveau lässt nach

Nach dem Seitenwechsel hielten beide Teams nicht das Niveau der ersten Hälfte. Torchancen waren im Gegensatz zum ersten Durchgang Mangelware, da die Abwehrreihen beider Mannschaften das Geschehen dominierten.

Beste Spieler auf Seiten der Frankfurter waren Klandt und Junior Ross. Beim FCK überzeugten vor allem Jendrisek und Außenverteidiger Alexander Bugera.

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