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Ersin Demir erzielte gegen Osnabrück seinen vierten und fünften Saisontreffer © getty

Der Stürmer sorgt für den zweiten Saisonsieg des FCI. Auch weil der VfL Onabrück zu spät aufwacht und seine Chancen nicht nutzt.

Ingolstadt - Ersin Demir hat Aufsteiger FC Ingolstadt aus dem Tabellenkeller der Zweiten Liga geholt.

Der Stürmer erzielte beim 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück beide Treffer (2. und 61.) und weist nunmehr fünf Saisontore auf.

Für die Gäste reichte es nur zum Anschlusstreffer durch Fiete Sykora (88.).

"Wir haben nach vorne zu viele individuelle Fehler gemacht", musste VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz zugeben. "Dann wird man auch nicht mit einem oder drei Punkten belohnt."

Zweiter Saisonsieg

Durch den zweiten Saisonsieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge schaffte die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink den Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Die Gäste dagegen warten weiter auf den ersten Auswärtssieg seit dem 9. März und rangieren mit fünf Punkten in unteren Regionen.

Frühe Führung

Vor 4083 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen Traumstart.

Demir nutzte in der 2. Minute gleich die erste Chance zur Führung, als VfL-Keeper Tino Berbig an einer Flanke von Heiko Gerber vorbeisegelte und Demir einschieben konnte.

Sechs Minuten später wäre Berbig, Vertreter des verletzten Stammkeepers Stefan Wessels, beinahe zum zweiten Mal geschlagen gewesen, doch der Pfosten stand Demirs zweitem Treffer im Weg.

Vergebene VfL-Chancen

Die Gäste kamen erst Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel, konnten die Feldüberlegenheit aber nur selten zu klaren Torchancen nutzen.

Die beste VfL-Gelegenheit vergab Thomas Reichenberger mit einem Pfostenschuss nach 63 Minuten.

Zwei Minuten zuvor hatte Demir aber bereits zum zweiten Mal getroffen, als er nach schönem Zuspiel von Vratislav Lokvenc einschob.

Erst nach dem Anschlusstreffer von Sykora erhöhten die Gäste deutlich den Druck - allerdings zu spät.

Starker Demir

Bei Ingolstadt verdiente sich neben dem Doppelpack-Schützen Demir Routinier und Linksverteidiger Gerber die beste Note.

Bei Osnabrück stach Pierre de Wit heraus.

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