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Moussa Ouattara (l.) kam 2006 aus Polen von Legia Warschau zu den Pfälzern © getty

Das erwartete Offensivspektakel blieb aus: Gegen einfallslose Fürther befördert sich der FCK zurück an die Tabellen-Spitze.

Fürth - Der 1. FC Kaiserslautern ist derzeit nicht zu bremsen.

Der viermalige deutsche Meister feierte zum Abschluss des 5. Spieltages am Montagabend durch das Tor von Innenverteidiger Martin Amedick (61.) den vierten Sieg in Folge und zog mit 13 Zählern mit dem neuen Spitzenreiter SC Freiburg gleich.

Die Breisgauer hatten bereits am Sonntag 5:0 gegen SV Wehen Wiesbaden gewonnen und weisen nun die bessere Tordifferenz gegenüber Lautern auf. Greuther Fürth musste die erste Heimniederlage einstecken und liegt mit sieben Zählern auf Rang sechs.

Mäßiger Beginn

In der ersten Hälfte gab es für die 9400 Zuschauer in Fürth in der ersten Halbzeit wenig Aufregendes zu sehen.

Das Spiel beider Mannschaften war zuweilen zerfahren, das Geschehen konzentrierte sich zumeist im Mittelfeld.

Erwähnenswerte Chancen hatten auf Seiten der Gastgeber Sami Allagui (11. und 22.) und für den FCK Erik Jendrisek (13.).

Amedick ist der Matchwinner

Nach dem Wechsel wurde es etwas lebhafter, weil die Gast-Mannschaft von Trainer Milan Sasic die Initiative übernahm.

"Wir haben Kraft für 90 Minuten, könnnen auch danach noch nachsetzen", sagte Lautern-Stürmer Kai Hesse, fügte aber einschränkend an: "Kämpferisch haben wir überragend agierend, spielerisch hat aber nicht vieles nicht hingehauen".

Zunächst setzte Kai Hesse (54.) den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor, wenig später machte es Amedick besser.

Er vollendete nach einer Ecke per Kopf. Pech hatte Fürths Bernd Nehrig mit einem Schuss an die Oberkante der Latte (80. )

Kaum Chancen für Fürth

"Lautern hat schon in der ersten Hälfte sehr gut gestanden. In der zweiten Hälfte ergaben sich für uns noch weniger Chancen, außerdem hat Lautern die Räume nach vorne gut ausgenutzt", lautete das nüchterne Fazit von Benno Möhlmann, der nahezu das gesamte Spiel wild gestikulierend an der Seitenlinie verbrachte.

Bei den Gastgebern konnte nur Jan Mauersberger überzeugen, bei Kaiserlautern gefielen Axel Bellinghausen und mit Abstrichen Hesse heraus.

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