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Pavel Fort (l.) wechselte vor der Saison vom FC Toulouse nach Bielefeld © getty

Der Tscheche erzielt gegen den KSC das Tor des Tages und schießt die Arminia an die Tabellenspitze. Der KSC agiert zu harmlos.

Karlsruhe - Arminia Bielefeld hat mit einem Sieg im Duell der Erstliga-Absteiger beim Karlsruher SC die Tabellenführung der 2. Bundesliga erobert.

Die Ostwestfalen setzten sich im Montagsspiel des 8. Spieltags dank des Treffers von Pavel Fort (43. ) mit 1:0 (1:0) durch und lösten durch den fünften Erfolg in Serie den 1. FC Kaiserslautern aufgrund der besseren Tordifferenz als Spitzenreiter ab.

Die Arminia, die seit 401 Minuten keinen Treffer mehr kassiert hat, stellte mit der vierten Partie in Folge ohne Gegentor zudem einen Vereinsrekord auf.

Gerstner unzufrieden

Arminia-Coach Thomas Gerstner war dennoch unzufrieden:

"Wenn wir so spielen oder auch nur eine Halbzeit nochmal so spielen, werden wir nicht lange oben bleiben."

Karlsruhes Manager Rolf Dohmen meinte: "Vom Abstieg zu reden, wäre noch zu früh. Dafür ist die Mannschaft zu stark. Aber wir müssen den Schalter schnell umlegen, sonst rutschen wir schnell unten rein."

Mäßige erste Halbzeit

Die 15.673 Zuschauer im Wildparkstadion sahen eine erste Hälfte auf mäßigem Niveau.

Die Gastgeber konnten sich zwar eine klare Feldüberlegenheit erarbeiten, Torchancen blieben aber dennoch Mangelware.

Die einzige gute Möglichkeit der Karlsruher im ersten Durchgang vergab Lars Stindl, der am Bielefelder Torwart Dennis Eilhoff scheiterte (18.).

Die äußerst defensiv eingestellten Gäste kamen in den ersten 45 Minuten exakt einmal gefährlich vor das Tor der Badener.

Dank des kollektiven Tiefschlafs der KSC-Abwehr reichte das aber zur Führung durch den Tschechen Fort.

Bielefeld in der zweiten Halbzeit offensiver

Nach dem Seitenwechsel gaben die Bielefelder ihre defensive Spielweise trotz der Führung auf und bemühten sich um die Vorentscheidung.

Die Taktikänderung der Gäste belebte die Begegnung, die nun mehr packende Szenen zu bieten hatte.

So vergaben der eingewechselte Macauley Christantus (68.) und Kapitän Alexander Iaschwili (70.) die großen Chancen zum Ausgleich.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Stindl und der bemühte Iaschwili. Bei den Ostwestfalen überzeugten Eilhoff und Innenverteidiger Andre Mijatovic.

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