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Vier Spiele, drei Siege, ein Remis: Der SC Freiburg ist in dieser Saison noch ungeschlagen © imago

Selbstbewusst geht der SC Freiburg in die Partie gegen den SV Wehen Wiesbaden. Die Breisgauer sind bisher ungeschlagen.

Von Julian Ignatowitsch

München - Noch ungeschlagen die einen, bisher sieglos die anderen. Während der SC Freiburg seine Erfolgsserie am Sonntag gegen den SV Wehen Wiesbaden (ab 13.45 Uhr LIVE) ausbauen will, hofft der Gegner auf den ersten Dreier der laufenden Saison.

Ausgerechnet in Freiburg soll es für den SVWW klappen.

Dort wo das Team von Trainer Christian Hock am letzten Spieltag der vergangenen Saison mit einem 2:0-Überraschungssieg die Aufstiegsträume der Gastgeber beendete.

Kleiner Trost damals: Selbst mit einem Sieg wäre Freiburg nicht aufgestiegen.

SCF: Drei Siege, ein Remis

Dafür greifen die Breisgauer in dieser Saison gleich wieder an.

Vier Spiele, drei Siege, ein Remis: Mit zehn Punkten steht Freiburg nach vier Spieltagen auf einem Aufstiegsplatz - und will sich dort möglichst lange halten.

"Nach unserem guten Start sind wir gegen Wehen der Favorit", stellt Trainer Robin Dutt klar. "Die Mannschaft ist voller Tatendrang und will unbedingt drei Punkte holen."

Volle Kraft voraus

Die Zielvorgabe für das Spiel heißt damit ganz klar volle Kraft nach vorne. Dutt möchte sein Team so variabel wie nur möglich agieren sehen.

"Seit vier Wochen stand auf unserem Trainingsplan ausschließlich das Umsetzen offensiver Spielzüge. Davon wollen wir profitieren", sagte er.

Besonders treffsicher zeigte sich zuletzt der Ex-Wehener Mohammadou Idrissou, der sowohl in Augsburg, als auch gegen Rostock traf. Dazu ist Torjäger Suat Türker wieder einsatzbereit.

"Werden uns nicht hinten reinstellen"

Doch Gegner Wehen kommt nicht nur zum Verteidigen nach Freiburg.

"Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen und werden uns deshalb nicht hinten reinstellen", kündigte SVWW-Coach Hock an.

Sport1.de hat die Fakten zu den zwei weiteren Sonntagsspielen:

FC Ingolstadt 04 - VfL Osnabrück

Nach drei Niederlagen in Serie steht Ingolstadt gegen Osnabrück unter Zugzwang.

"Wir wollen mit aller Macht gewinnen", stellt Trainer Thorsten Fink klar und hofft dabei auf die Rückkehr von Abwehrchef Sören Dreßler, der nach seinem Muskelfaserriss wieder voll trainiert. "Ist er fit, dann spielt er auch", so Fink.

Selbstbewusstsein getankt

Mit neuem Selbstbewusstsein reisen die Gäste aus Osnabrück an. Beim ersten Saisonsieg gegen Frankfurt vergangene Woche verwandelte der VfL einen 1:2-Rückstand in den letzten drei Minuten in ein 3:2.

Damit sind die Niedersachsen mit fünf Punkten Zehnter.

Nicht dabei ist in Ingolstadt Torhüter Stefan Wessels, der sich einen Faserriss im Adduktorenbereich zugezogen hat. Für ihn hütet Tino Berbig den VfL-Kasten.

FSV Frankfurt - Rot-Weiß Oberhausen

Zum Kellerduell kommt es in Frankfurt. Der FSV ist mit zwei Punkten derzeit Schlusslicht der Liga, während die Gäste aus Oberhausen mit einem Punkt mehr auf Platz 16 rangieren.

"Egal wie - Hauptsache, wir holen den ersten Dreier", hofft FSV-Coach Tomas Oral.

"Nicht in Schönheit sterben, sondern effektiv spielen und das Glück erzwingen", gibt er als Marschroute aus.

Luginger etwas zurückhaltender

Sein Gegenüber Jürgen Luginger ist etwas zurückhaltender: "Unser Ziel ist, etwas Zählbares aus Frankfurt mitzubringen."

Die Teams treffen zum ersten Mal aufeinander. Frankfurt muss auf den gelb-rot-gesperrten Dennis Hillebrand, sowie die verletzten Thomas Sobotzik, Radek Spilacek, Christian Eggert, Markus Husterer und Marjan Petkovic verzichten.

Bei RWO fehlen Christopher Nöthe, Felix Luz und Benny Reichert. Tim Kruse kehrt wahrscheinlich in die Startelf zurück.

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