vergrößernverkleinern
Union Berlin will gegen Fürth auch sein fünftes Heimspiel gewinnen © getty

Union Berlin hat bisher alle Heimspiele gewonnen. Gegen Fürth will der Aufsteiger mit einem weiteren Sieg auf Rang drei.

Von Robert Gherda

Berlin - Gegen den MSV Duisburg kassierte Union Berlin vor der Länderspielpause die erste Saisonniederlage. An der heimischen "Alten Försterei" ist der Aufsteiger allerdings noch ohne Punktverlust.

Gegen die SpVgg Greuther Fürth (Mo. ab 20 Uhr LIVE) wollen die "Eisernen" diese Serie fortsetzen und damit wieder auf einen Aufstiegsrang vorrücken.

Doch die Gäste aus Franken sehen gar nicht ein, die Punkte bereits vorab mit der "Post zu schicken", wie der "Berliner Kurier" im Vorfeld der Partie forderte.

Fürth will punkten

"Wir haben den Anspruch, in Berlin zu punkten und wenn möglich zu gewinnen", formuliert Trainer Benno Möhlmann mutig die Ziele der Fürther.

"Es wird keine leichte Aufgabe, aber wir wollen unser Spiel durchbringen und dementsprechend selbstbewusst auftreteten und agieren."

Er freut sich dabei besonders auf das neue Stadion: "Die Atmosphäre dort spornt uns bestimmt zusätzlich an", prophezeit Möhlmann.

Die Statistik spricht allerdings nicht für die Gäste: In sieben Pflichtspielen gegen Union konnte Fürth noch nie gewinnen (fünf Unentschieden, zwei Niederlagen).

Und auch in der laufenden Saison erweisen sich die Fürther nicht gerade als Auswärtsmacht: Einem Sieg in Cottbus stehen bisher drei Niederlagen gegenüber.

Neuhaus greift in die Trickkiste

Union-Trainer Uwe Neuhaus hofft deswegen, dass diese Negativ-Serie "auch noch einen Spieltag anhalten" wird.

Damit sich sein Team auf den späteren Anpfiffzeitpunkt gewöhnt, griff Neuhaus in die Trickkiste und ließ unter der Woche erst abends ab 19 Uhr trainieren.

"Wir wollen uns an die Uhrzeit und an die Bedingungen gewöhnen. Selbst wenn es tagsüber trocken sein sollte, wird der Rasen am Abend feucht sein", begründet der Trainer seine Maßnahme.

Mit dabei sein wird auch wieder Rechtsverteidiger Michael Bemben, der zuletzt mit Patzern gegen in Ahlen und gegen Duisburg Gegentreffer verschuldete.

Bemben weiter gesetzt

Neuhaus betonte jedoch, dass er "einen Spieler nicht nach ein, zwei Fehlern sofort austauschen" wird.

Der Trainer vertraut weiter seiner Stammelf. Auch deswegen, weil die Mannschaftsleistung gegen Duisburg insgesamt "nicht enttäuschend" war, wie Neuhaus betont.

Allerdings bleibt dem 49-Jährigen auch nichts anderes übrig, denn der zweite Anzug sitzt beim Aufsteiger nicht, wie zuletzt beim Testspiel gegen Holstein Kiel (1:1) deutlich zu sehen war.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel