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Jürgen Gjasula (l.) und Benjamin Pintol feiern den Treffer zum 1:0 © imago

Der FSV Frankfurt feiert seinen ersten Saisonsieg und verlässt das. Die Münchner warten weiter auf den ersten Auswärtssieg.

Frankfurt - Der FSV Frankfurt hat beim Heimdebüt seines neuen Trainers Hans-Jürgen Boysen seine Negativserie gestoppt und den ersten Saisonsieg gefeiert.

Die Hessen bezwangen am 10. Spieltag 1860 München mit 3:2 (1:0) und verließen den letzten Tabellenplatz.

Neues Schlusslicht ist Rot Weiss Ahlen. Die Münchner, die nach wie vor auf ihren ersten Auswärtsssieg in dieser Saison warten, stecken weiter im Mittelfeld fest.

"Löwen"-Tore fallen zu spät

Vor 5027 Zuschauern erzielten Jürgen Gjasula (18.), Matias Cenci (Foulelfmeter, 64.) und der eingewechselte Cidimar (79.) die Tore für die Hausherren.

1860-Torwart Gabor Kiraly hatte mit einer Attacke gegen Gjasula den Strafstoß verursacht.

Die Gäste hatten lediglich in der Anfangs- und Schlussphase dominiert, die Treffer von Peniel Mlapa (85.) und Stefan Aigner (90.+1) kamen jedoch zu spät.

"Wir werden von diesem Sieg profitieren. Wir sind aber weit davon entfernt, nach dem ersten Saisonsieg Hosianna zu rufen. Wir sind noch nicht hundertprozentig stabil, wie die beiden Gegentore gezeigt haben", sagte Boysen, der bei seiner Premiere eine Woche zuvor noch 1:4 bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf verloren hatte.

Lienens Wechsel schon vor der Pause

Nach der Führung der stark ersatzgeschwächten Frankfurter lief bei den Münchnern nicht mehr viel zusammen.

Löwen-Trainer Ewald Lienen reagierte auf die dürftige Vorstellung seiner Mannschaft bereits vor der Pause, als er in der 43. Minute Benjamin Schwarz und Aigner für Emanuel Biancucchi und Benjamin Lauth einwechselte.

Kiraly verhindert höheren Rückstand

Doch diese personellen Änderungen trugen keine Früchte, denn auch nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren das aktivere Team.

Die Gäste konnten sich zunächst bei Kiraly bedanken, der in einigen Szenen einen höheren Rückstand verhinderte, ehe er letztendlich mit seinem Foul maßgeblich zur Niederlage beitrug.

Beste Spieler auf Seiten der Frankfurter waren Gjasula und Pa Kujabi. Bei den Löwen überzeugten lediglich Antonio Rukavina und Aleksandar Ignjovski.

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