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Peter Neururer wurde beim MSV Duisburg Trainer-Nachfolger von Rudi Bommer © getty

Der Zweitligist MSV Duisburg trennt sich von Trainer Peter Neururer. Grund sind die anhaltenden Misserfolge der "Zebras".

Duisburg - Trainer Peter Neururer ist nicht meher Trainer beim Zweitligisten MSV Duisburg .

"Wir haben uns einvernehmlich getrennt. Das werden wir am Freitag bekanntgeben", verriet der 54-Jährige am späten Donnerstagabend im DSF.

"Die Situation hat sich so entwickelt, da kann man in unserer Szene nichts gegen machen. Es sind einige Differenzen in Bezug auf die Zielsetzung und ähnliches aufgetaucht. Ich habe da Verständnis für."

Pokalpleite gegen Augsburg brachte Fass zum Überlaufen

Der von Mäzen Walter Hellmich angeführte Aufsichtsrat der "Zebras" beschloss den Schritt nach fünf Niederlagen in den vergangenen sechs Punktspielen.

Die 0:5-Pokalpleite beim FC Augsburg im DFB-Pokal brachte das Fass zum Überlaufen.

"Beim Pokal-Aus in Augsburg haben wir uns schlecht präsentiert. So ein Spiel kann man verlieren, aber die Frage ist Wie und das kann man nicht wegdiskutieren", erklärte Neururer.

"Ob das der Grund war oder nicht, müssen aber andere Leute kommentieren."

Rückkehr nach zwei Jahren Pause

Neururer hatte das Traineramt beim MSV nach zweijähriger Abstinenz von der Fußball-Bühne am 17. November 2008 übernommen.

Er sollte Duisburg zurück in die Bundesliga führen, zuletzt aber setzte es immer wieder bittere Rückschläge.

Dennoch ist der Trainer weiterhin von der Qualität des Kaders überzeugt:

Neururer von Qualität überzeugt

"Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft aufsteigen wird, das haben wir auch klar formuliert und wir sind auf dem Wege dahin", sagte Neururer.

Neururer, für den Duisburg die zwölfte Trainerstation im Profifußball war, hatte nach schwachen Leistungen seines Teams zwischenzeitlich mit Rücktritt gedroht.

Einen Zusammenhang zwischen dieser Drohung und der jetzigen Trennung sieht Neururer nicht:

"Der Gedanke, zurückzutreten, kam irgendwann vorher schon mal auf, um die sogenannte Trainerpatrone zu zünden und der Mannschaft damit einen letzten Motivationsschub zu verleihen - das war vor dem Spiel gegen Union Berlin, dass wir gewonnen haben", erläuterte der Trainer.

"Alles war wunderbar und das kann nicht der Grund sein, eine Trennung vorzunehmen."

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