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Martin Harnik erzielte das goldene Tor zum Düseldorfer 1:0 © getty

Düsseldorf setzt sich oben fest, muss den Sieg über Karlsruhe aber bezahlen. Die Badener stürzen immer tiefer in die Krise.

Düsseldorf - Aufsteiger Fortuna Düsseldorf sorgt weiter für Furore, der Karlsruher SC rutscht dagegen immer tiefer in der Krise.

Zum Auftakt des 11. Spieltages besiegten die Rheinländer den Bundesliga-Absteiger verdient mit 1:0 (1:0) und setzten sich durch ihren sechsten Saisonsieg im oberen Tabellendrittel fest.

Der Aufsteiger musste seinen Sieg allerdings teuer bezahlen. Kai Schwertfeger verletzte sich beim Aufwärmen, musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Glück im Unglück für Schwertfeger

Dieser Verdacht bestätigte sich nicht:Bei einer Kernspintomografie am Samstag wurde diagnostiziert, dass bei dem Verteidiger die linke Kniescheibe rausgesprungen ist. Er muss drei Wochen pausieren.

Die Gäste aus Baden, die zum fünften Mal in Folge sieglos blieben, dümpeln dagegen weiter im unteren Mittelfeld.

Harnik mit dem Siegtreffer

Den entscheidenden Treffer für Düsseldorf erzielte der Österreicher Martin Harnik (44.), der nach mustergültiger Vorarbeit von Kapitän Andreas Lambertz zum dritten Mal in dieser Saison erfolgreich war.

"Meine Jungs haben alles gegeben, daher ist der Sieg auch verdient", sagte Fortuna-Trainer Norbert Meier, der aber monierte:

"Wir hatten Möglichkeiten, den Sack früher zuzumachen. So mussten wir zittern."

Miller mit starker Leistung

Vor rund 23.950 Zuschauern machten die Düsseldorfer, die seit April im eigenen Stadion ungeschlagen sind, von Beginn an Druck.

Das Team von Trainer Norbert Meier hatte bereits in der 13. Minute durch Christian Weber eine gute Möglichkeit, die KSC-Schlussmann Markus Miller zunichte machte.

Die von Markus Schupp trainierten Gäste hatten vor der Pause ihre beste Gelegenheit durch Matthias Langkamp, der mit einem Kopfball in der 18. Minute scheiterte.

Düsseldorf vergibt Großchancen

Harnik und Claus Costa vergaben vor der Pause weitere gute Chancen für Düsseldorf.

Nach dem Seitenwechsel mühten sich die Karlsruher nach Kräften, konnten aber kaum noch Torgefahr ausstrahlen.

"Das ist einfach zu wenig. Wir sind jetzt genau da, wo wir hingehören, im Abstiegskampf", sagte der Karlsruher Sebastian Langkamp, der mit seinem Bruder Matthias bester KSC-Akteur war.

Lambertz an den Pfosten

Fortuna beschränkte sich auf Konter und hätte durch Lambertz, der in der 57. Minute nur den Pfosten traf, das Spiel frühzeitig entscheiden können.

Bei den Hausherren ragten Torschütze Harnik und Anderson heraus.

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