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Erik Jendrisek (2.v.r.) erzielt gegen 1860 den Führungstreffer und sein 3. Saisontor © imago

Die "Roten Teufel" gewinnen bei 1860 München und bleiben im Kampf um den Aufstieg voll auf Kurs. 1860 rutscht in den Keller.

München - Marco Kurz hat eine gelungene Rückkehr nach München erlebt.

Der Trainer des 1. FC Kaiserslautern gewann mit den "Roten Teufeln" bei seinem Ex-Klub TSV 1860, wo er achteinhalb Jahre als Spieler und Coach gearbeitet hatte, mit 1:0 (1:0) und verschärfte damit die Krise bei den Löwen.

Während sich die Lauterer nach zuletzt zwei Pflichtspiel-Niederlagen rehabilitieren konnten und wieder auf den zweiten Tabellenplatz in der zweiten Liga vorrückten, rutscht das Team von Ewald Lienen nach der sechsten Saisonniederlage immer weiter ab.

Der Druck auf Lienen, der mit den Sechzigern eigentlich aufsteigen wollte, wird damit immer größer.

Stevic: "Kein Trainerproblem"

1860-Sportdirektor Miroslav Stevic sah nach der Partie aber "kein Trainerproblem. Die Spieler entscheiden, wohin die Richtung geht".

Für Kurz war die Welt nach dem vierten Auswärtssieg indes in Ordnung: "Wir wollten nach zwei Niederlagen zurückkommen, das ist uns eindrucksvoll gelungen."

Goldenes Tor von Jendrisek

In der 32. Minute brachte Erik Jendrisek die Gäste nach dem ersten gelungenen Angriff in Führung. Dem dritten Saisontreffer des Slowaken war ein Fehlpass von Löwen-Keeper Gabor Kiraly vorausgegangen.

Glück hatten die Lauterer, dass Schiedsrichter Knut Kircher einem Tor von 1860-Kapitän Benjamin Lauth in der 17. Minute die Anerkennung verweigerte. Vor der Hereingabe von Peniel Mlapa soll der Ball im Aus gewesen sein.

Die Münchner zeigten durchaus Einsatz und Willen, die Talfahrt zu beenden. Doch spielerisch fehlte den Gastgebern erneut die Qualität, um die beste Abwehr der zweiten Liga in Verlegenheit zu bringen.

Mehr Cleverness bei Lautern

Lautern, das sich am vergangenen Spieltag gegen Düsseldorf die erste Niederlage (0:2) in der Liga geleistet hatte, war insgesamt cleverer und vor allem in der zweiten Hälfte dominanter.

Die beste Möglichkeit nach der Pause hatte Abwehrspieler Martin Amedick, dessen Kopfball Mate Ghiviniandize (62.) gerade noch von der Linie kratzte.

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