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Duisburgs Ex-Coach Peter Neururer war als Trainer bereits bei 13 Klubs aktiv © imago

Duisburgs Ex-Trainer wird in Luxemburg mit einer Schreckschusspistole erwischt. 1860 kämpft um die Rückkehr nach Giesing.

München - Der in der vergangenen Woche beim MSV Duisburg entlassene Trainer Peter Neururer ist in Luxemburg von der Polizei mit einer Schreckschusspistole erwischt worden.

"Den Revolver habe ich mir mal angeschafft, als ich damals mehrere Morddrohungen erhalten hatte. Dass ich sie in Luxemburg nicht mitführen durfte, wusste ich nicht", sagte der Fußballlehrer der "Bild".

Nach Angaben der Tageszeitung "Luxemburger Wort" soll sich der Vorfall aber bereits am 16. Mai dieses Jahres ereignet haben.

Demnach soll Neururer bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit 153 anstatt der erlaubten 90 Stundenkilometern aufgefallen und von der luxemburgischen Polizei angehalten worden sein.

Dabei hätten die Beamten auf dem Beifahrersitz eine geladene Schreckschusspistole sowie ein Blaulicht gefunden. Nach Polizei-Angaben wurde damals die Waffe beschlagnahmt und der Führerschein eingezogen.

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1860 prüft Giesing-Rückkehr

1860 München prüft weiter den Auszug aus der Allianz Arena. Die Rückkehr ins Grünwalder Stadion wird aber skeptisch gesehen.

Dennoch soll der Umzug zurück in die altehrwürdige Spielstätte nach München-Giesing weiter geprüft werden.

Zu diesem Ergebnis kam die "Projektgruppe Stadionzukunft" des Klubs, die ihren Abschlussbericht am Dienstag präsentierte.

"Standort an Grünwalder Straße wäre ideal"

"Aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung, seiner innenstadtnahen Lage und seines hohen Vermarktungspotenzials wäre der Standort an der Grünwalder Straße aus Sicht der Projektgruppe ideal", heißt es in dem Bericht.

Dabei geht es um ein mögliches neues Stadion für die Sechziger, das zwischen 30.000 und 35.000 Zuschauern fassen soll.

Als Vorbild dient die neue Arena von Ligarivale FC Augsburg, ein sogenanntes Einrangstadion.

Zahlreiche Hürden für 1860

Zu diesem Ergebnis kam die Gruppe, nachdem sich andere Standorte wie etwa das Dantestadion oder ein Ausbau des bestehenden Unterhachinger Sportparkes als unmöglich erwiesen hatten.

Bis es zum Neubau des Grünwalder Stadions kommen könnte, muss 1860 allerdings noch zahlreiche Hürden überwinden.

Deshalb ist der Klub ebenso skeptisch wie die Stadt, die den Neubau bereits mehrfach als finanziell unmöglich bezeichnet hat.

"Löwen" brauchen Zustimmung von Bayern

Laut der Projektgruppe gibt es fünf "K.o.-Kriterien", die erfüllt sein müssen, damit der Neubau eine kleine Chance hat: Brandschutz, Sicherheit, Baurecht, Finanzierung und Zustimmung des Rivalen FC Bayern zum Auszug aus der Arena.

Deshalb sei zunächst geplant, die finanzielle Machbarkeit des Baus zu prüfen, Gespräche mit den Bayern aufzunehmen, und weitere Fachgutachten in Auftrag zu geben.

"Ich sterbe lieber sofort in einem neuen Stadion als langsam in der Arena. Am liebsten sterbe ich aber überhaupt nicht mit 1860", sagte Projektleiter Christian Waggershauser, der Aufsichtsrat bei den Löwen ist.

Leopoldseder neuer Bielefelder Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der Arminia Bielefeld GmbH und Co. KGaA hat Norbert Leopoldseder zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt.

Der 62 Jahre alte Steuerberater, der Anfang der 70er Jahre 56 Bundesliga-Spiele für die Ostwestfalen bestritt, gehört dem Gremium bereits seit sieben Jahren an.

Er tritt beim Tabellenführer der 2. Bundesliga die Nachfolge von Hans-Hermann Schwick an, der sein Amt wie zuvor angekündigt zur Verfügung gestellt hatte.

"Ich freue mich über diese Wahl. Bei Arminia wird derzeit in allen Bereichen sehr zielorientiert gearbeitet. Es gilt, zusammen mit allen Gremien die überall spürbare Aufbruchsstimmung weiter voranzutreiben", sagte Leopoldseder.

Adi muss blechen

Der Brasilianer Adi von Energie Cottbus ist wegen eines Verkehrsdelikts zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden.

Das Amtsgericht Cottbus sprach den Stürmer wegen Trunkenheit am Steuer sowie wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein für schuldig.

Zudem darf der 23-Jährige ein halbes Jahr keinen Führerschein erwerben. Gegen das Urteil kann der Profi Berufung einlegen.

Die Polizei hatte den Angreifer, der sich derzeit mit Knieproblemen plagt und deshalb noch kein Saisonspiel für die Lausitzer bestritt, im März bei einer Verkehrskontrolle ertappt.

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