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Adam Nemec (l.) wechselte vor der Saison aus Genk nach Kaiserslautern © imago

Der FCK schlägt Oberhausen zu Hause souverän und verteidigt Platz zwei in der Tabelle. RWO verpasst den Anschluss nach oben.

Kaiserslautern - Mit einem souveränen Auftritt hat der 1. FC Kaiserslautern am 12. Spieltag der 2. Bundesliga seine Aufstiegambitionen untermauert.

Gegen Rot-Weiß Oberhausen siegten die Pfälzer ohne Probleme 3:1 (1:0) und verteidigten damit ihren zweiten Tabellenplatz erfolgreich. Für die Gastgeber trafen Adam Nemec (15.), Martin Amedick (43.) und Rodnei (62.), das Tor für Oberhausen erzielte Ronny König (73.)

"Wir haben heute überraschenderweise Tore nach Standardsituationen bekommen. Das darf in Lautern nicht passieren", sagte RWO-Trainer Jürgen Luginger: `Am Ende hat man dann gesehen, was mit ein wenig Mut möglich gewesen wäre."

Vor 26.546 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion hatte Georges Mandjeck die Führung der "Roten Teufel" eingeleitet. Einen 25-Meter-Schuss des Kameruners wehrte RWO-Torhüter Sören Pirson zwar zur Seite, aber nicht weit genug ab, Nemec staubte erfolgreich ab. Für den Slowaken war es das dritte Saisontor.

Beide Innenverteidiger treffen

In der 43. Minute bediente Nemec mit einer Kopfballablage nach einem Eckball von Alexander Bugera Kapitän Amedick, der ebenfalls per Kopf aus kurzer Distanz einnickte.

Auch für den Abwehrmann war es Tor Nummer drei, wie Nemec hatte er schon bei den Siegen gegen Duisburg (4:1) und in St. Pauli (2:1) getroffen.

Auch nach der Halbzeit waren die Lauterer deutlich überlegen und hatten schon vor dem 3:0 durch Rodnei mehrere hochkarätige Möglichkeiten.

Oberhausen offensiv harmlos

Die Gäste durften sich zu diesem Zeitpunkt bei ihrem Torhüter Sören Pirson bedanken, dass der Rückstand nicht noch deutlicher war.

Überraschend erzielten die Oberhausener dann das 3: 1, nachdem sie das erste Mal gefährlich vor dem FCK-Tor aufgetaucht waren.

Bei den Pfälzern setzten sich Amedick und Sidney Sam besonders in Szene. RWO hatte seine besten Spieler in Torhüter Sören Pirson und Dimitrios Pappas.

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