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Der Rumäne Sergio Radu erzielte für Energie Cottbus das goldene Tor zum 1:0 © getty

Energie gewinnt knapp aber verdient gegen die Mannen von Ewald Lienen. Die Münchner befinden sich mitten im Abstiegskampf.

Cottbus - Nach der dritten Pleite in Folge wird die Lage für 1860 München und Trainer Ewald Lienen in der 2. Bundesliga immer brenzliger.

Die Löwen verloren das Duell der ehemaligen Bundesligisten bei Energie Cottbus mit 0:1 (0:0), warten auswärts damit immer noch auf den ersten Sieg und stehen mit weiterhin nur elf Punkten aus zwölf Spielen am Rande der Abstiegszone.

Energie feierte dank des Treffers von Sergiu Radu (62., Foulelfmeter) den ersten Sieg nach zuvor vier Spielen ohne Erfolgserlebnis und steht mit 15 Punkten im Mittelfeld.

"Ich kann immer noch nicht begreifen, wie wir in diese Situation kommen konnten. Es kann nur einer kleiner Schritt gewesen sein. Wir haben viel aufzuarbieten", sagte Energie-Coach Pele Wollitz zum bisherigen Saisonverlauf.

Lienen beklagt mangelhafte Chancenverwertung

Kollege Lienen sagte: "Wir mussten das Spiel in der ersten Halbzeit für uns entscheiden. Da hatten wir fünf oder sechs gute Konterchancen."

10.900 Zuschauer sahen vor allem in der ersten Hälfte ein durchschnittliches Spiel, in dem die Gäste auf Torsicherung bedacht waren.

Erwähnenswerte Szenen hatten Emil Jula (12.) und Radu (36.) für Cottbus sowie Peniel Kokou Mlapa (37.) und Jose Holebas (44.) für München.

Radu erzielt den Siegtreffer

Die von Pele Wollitz trainierten Lausitzer wurden im zweiten Durchgang zwingender. (DATENCENTER: Der 12. Spieltag)

Nach einem Foul von Radhouene Felhi an Jula im Strafraum entschied Referee Patrick Ittrich (Hamburg) auf Elfmeter, den Radu sicher verwandelte.

Radu und Jula verdienten sich bei Energie die besten Noten, während bei den Sechzigern Torhüter Gabor Kiraly herausstach.

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