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Anton Fink (r.) kam vor der Saison aus Unterhaching nach Karlsruhe © getty

Die Berliner liegen beim Karlsruher SC bereits zur Pause mit 0:3 zurück. Dann drehen die "Eisernen" aber mächtig auf.

Karlsruhe - Der Karlsruher SC hat mit einem Zittersieg einen Befreiungsschlag gelandet.

Der Bundesliga-Absteiger feierte nach sechs Pflichtspielen ohne Sieg einen 3:2 (3:0)-Erfolg gegen Aufsteiger Union Berlin und verschaffte sich damit etwas Luft zu den Abstiegsplätzen. (DATENCENTER: 12. Spieltag)

Die Tore für die vor der Pause wie befreit aufspielende Mannschaft von Trainer Markus Schupp erzielten Michael Blum (14.) mit seinem ersten Zweitligatreffer und Anton Fink (24., 32.) per Doppelpack.

Die Berliner, für die Torsten Mattuschka (49., Foulelfmeter) und Kenan Sahin (71.) trafen, verpassten dagegen den Anschluss zu den Aufstiegsrängen und sind weiter Tabellenvierter.

Schwungvoller Beginn

Vor 17.235 Zuschauern im Wildparkstadion begann der KSC sehr schwungvoll.

Einen Freistoß von Marco Engelhardt konnte Union-Keeper Jan Glinker in der sechsten Minute noch parieren.

Beim Führungstreffer von Blum, dem eine schöne Kombination über Alexander Iaschwili und Fink vorausging, war der Berliner Schlussmann aber machtlos.

Engelhardt foult Sahin

Die Führung beflügelte die Hausherren sichtlich.

Mit Finks beiden Treffern, ein Distanzschuss und ein schöner Heber, waren die in der Defensive überforderten Gäste bis zur Halbzeitpause noch gut bedient.

Nach dem Elfmetertreffer, Engelhardt hatte Unions Stürmer Sahin umgerissen, schöpften die "Eisernen" noch einmal Hoffnung.

Karlruhe schaltete einen Gang zurück, und die Berliner schafften nach einem Freistoß den Anschlusstreffer.

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