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Da kommt Freude auf: Aachens Spieler "begraben" Torschütze Aimen Demai © getty

Mit einem krummen Ding lässt Demai die Alemannia jubeln. Den Rostockern wird in der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer versagt.

Aachen - Ex-Bundesligist Hansa Rostock rutscht in der Zweiten Liga immer tiefer in die Krise.

Bei Alemannia Aachen unterlag das Team von Trainer Andreas Zachhuber 0:1 (0:1) und kassierte damit bereits die vierte Pleite in Folge.

Dagegen gelang den Gastgebern mit dem zweiten 1:0-Sieg hintereinander der Sprung ins Tabellenmittelfeld.

Während die Aachener durch das Tor von Aimen Demai (11.) mit nun 16 Punkten auf den elften Platz vorrückten, liegen die Rostocker auf Rang 14 (12 Punkte) nur drei Zähler vor dem Relegationssplatz. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Gagelmann verwehrt Ausgleich

In der Nachspielzeit versagte Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) dem vermeintlichen Ausgleichstreffer durch Kai Bülow wegen Foulspiels die Anerkennung.

"Das ist eine Frechheit. Das war nie ein Foul" sagte Hansa-Torhüter Alexander Walke: "Da brauchen wir nicht mehr Fußball spielen."

Die 21.274 Zuschauer auf dem Aachen Tivoli sahen eine über weite Strecken niveauarme Begegnung. Eine verunglückte Flanke von Verteidiger Demai segelte über Gäste-Torwart Alexander Walke zur Führung ins Netz.

Aachen engagierter

Das Team von Trainer Michael Krüger, der im sechsten Spiel den zweiten Sieg feierte, zeigte sich im weiteren Spielverlauf engagierter und gewann mehr Zweikämpfe.

Gefahr für das Rostocker Tor gab es allerdings nur noch kurz vor der Pause durch zwei Fernschüsse von Manuel Junglas (42.) und Babacar Gueye (45.).

Kern vergibt Ausgleich

Nach der Pause zeigten sich die Gäste aktiver und erspielten sich durch Enrico Kern (50.) eine gute Chance zum Ausgleich.

Aber auch die Aachener hatten weitere Möglichkeiten zum 2:0. Gueye (63.) und Auer (65.) brachten den Ball allerdings nicht im Tor unter.

Beste Spieler waren aufseiten der Gastgeber Christian Fiel und Nico Herzig, bei Rostock überzeugten Torhüter Walke und Tim Sebastian.

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