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Wechselte vor dieser Saison von Jena nach Osnabrück: Fiete Sykora © getty

Gut angefangen, stark nachgelassen: Beim 0:1 in Osnabrück verliert Koblenz nicht nur den Faden, sondern auch einen Franzosen.

Osnabrück - Der VfL Osnabrück hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen wichtigen Erfolg eingefahren.

Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter "Pele" Wollitz gewann gegen TuS Koblenz 1:0 (1:0) und verschaffte sich mit nunmehr acht Punkten ein wenig Luft zu den Abstiegsrängen.

Das Tor des Tages erzielte in der 27. Minute Stürmer Fiete Sykora, der damit im dritten Spiel in Folge erfolgreich war.

Koblenz schwächte sich Sekunden vor dem Seitenwechsel selbst, als der französische Mittelfeldspieler Fabrice Begeorgi mit einer Gelb-Roten Karte wegen wiederholten Foulspiels vom Platz gestellt wurde (45.).

Trainer zwiegespalten

"Man hat heute gesehen, dass bei so vielen Ausfällen die Qualität des Kaders nicht mehr ausreicht", haderte TuS-Coach Uwe Rapolder, der auf zehn Spieler verzichten musste: "Erst nach der Pause haben wir in Unterzahl sehr gut verteidigt, waren aber in der Offensive zu schwach."

Von einem "unter Strich hochverdienten Sieg" sprach Wollitz. "Ich bin zufrieden, denn wir hatten Riesenchanchen und zwei Lattentreffer", erklärte er gutgelaunt: "Wir haben geduldig gespielt und den Ball gut zrikluieren lassen."

Wenige Torraumszenen

Vor etwa 12.500 Zuschauern setzten die Osnabrücker die Ansage ihres Trainers Wollitz um, der vor der Begegnung von seinen Spielern "mehr Galligkeit" gefordert hatte.

Allerdings blieben Chancen zunächst Mangelware.

Mit dem ersten Schuss aufs Tor ging der Gastgeber jedoch in Führung: Angreifer Sykora nutzte im ersten Spiel von Beginn an seine Chance, war nach einer Flanke schneller als Gegenspieler Rüdiger Ziel und ließ TuS-Torhüter David Yelldell keine Abwehrchance.

Tempodrosselung nach der Pause

Mit der Führung im Rücken sowie der numerischen Überlegenheit bestimmte der VfL auch in der zweiten Hälfte das Spiel, schaltete jedoch einen Gang zurück.

Neben dem fleißigen Linksverteidiger Andreas Schäfer wusste bei den Hausherren auch Dominic Peitz zu überzeugen.

Koblenz hatte in Du-Ri Cha und Branimir Bajic seine besten Akteure.

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