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Nürnberg und Charisteas am Boden: Der Club hat nur fünf Punkte aus sechs Spielen geholt © getty

Die Krise beim Club verschärft sich: Die Franken unterliegen im Montagsspiel zuhause dem MSV Duisburg mit 0:1.

Nürnberg - Der neunmalige deutsche Meister 1. FC Nürnberg steckt in der 2. Bundesliga weiter in der Krise.

Die Franken unterlagen im Duell der Bundesliga-Absteiger dem MSV Duisburg zum Abschluss des 6. Spieltages 0:1 (0:1) und sind damit seit fünf Begegnungen sieglos.

Mit fünf Punkten liegt der Club weiter auf Platz 14.

Die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer feierte unterdessen den ersten Auswärtssieg der Saison und verbesserte sich mit elf Zählern auf Rang fünf. Cedrick Makiadi sorgte mit seinem fünften Saisontor für den Erfolg (23.)

Fanprotest zu Spielbeginn

Die 26.444 Zuschauer in der WM-Arena schwiegen die ersten 20 Minuten.

Allerdings nicht aus Protest gegen die bisherigen Leistungen ihrer Mannschaften in der Saison, sondern wegen der drohenden Anstoßzeiten in den kommenden Jahren am Samstag- oder Sonntagmittag.

Makiadi markiert Tor des Tages

Auch die Spieler hielten sich in der Anfangsphase zurück.

Nach 20 Minuten verfehlte Marek Mintal mit einem Distanzschuss nur knapp das MSV-Tor.

Der Ex-Wolfsburger Makiadi machte es drei Minuten später mit einem Schuss von der Strafraumgrenze besser, gestand aber nach Spielende ein: "Ich habe den Ball gar nicht richtig getroffen, sonst wäre er wohl vorbei gegangen."

Harmlose "Clubberer"

Nach dem Rückstand tat sich die Mannschaft von Michael Oenning schwer, die Abwehr der Gäste ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Einzig mit Weitschüssen sorgten die Nürnberger zunächst für etwas Gefahr.

Keine zündenden Ideen

In der zweiten Halbzeit erwischte der MSV den besseren Start.

Dorge Rostand Kouemaha verfehlte das Tor der Nürnberger nur knapp (47.), auf der anderen Seite schoss Daniel Gygax aus rund 20 Metern über das MSV-Tor (52.).

Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Gastgeber immer verunsicherter, im Spielaufbau leisteten sie sich zahlreiche Fehlpässe.

"Wir haben schlecht gespielt. Über jeden gewonnenen Zweikampf müssen wir uns in den kommenden Partien zurückkämpfen. Es gibt auch wieder bessere Zeiten", so FCN-Coach Michael Oenning.

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