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Christian Tiffert kam 2007 vom damaligen österreichischen Meister Salzburg © getty

Duisburg ist gegen Augsburg zunächst besser, aber die Gäste nutzen ihre Chancen eiskalt. Tiffert rettet dem MSV wenigstens das Remis.

Duisburg - Ein Doppelpack von Christian Tiffert hat den MSV Duisburg am 14. Spieltag vor einer Heimniederlage gegen den FC Augsburg bewahrt.

Beim 2:2 (0:1) traf der Mittelfeldspieler zunächst in der 74. Minute im Nachschuss zum 1:2, nachdem er vom Elfmeterpunkt erst an Augsburgs Torhüter Simon Jentzsch gescheitert war.

Fünf Minuten später hatte er bessere Nerven und verwandelte einen Handelfmeter sicher.

Heimschmach vermieden

Die Duisburger, die in den letzten sechs Minuten ohne Bruno Soares (Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels) auskommen mussten, vermieden damit nach der 0:5-Pleite Ende Oktober im Achtelfinale des DFB-Pokals, die Trainer Peter Neururer den Job gekostet hatte, eine weitere Heim-Schmach gegen die Augsburger.

Die Gäste hatten durch Dennis Brinkmann (24.) und Ibrahima Traore (64.) schon 2:0 in Führung gelegen.

Augsburg sehr effektiv

Vor 10.160 Zuschauern in der MSV-Arena hatten die Gäste damit den Spielverlauf zunächst auf den Kopf gestellt, denn sie nutzten ihre ersten beiden Chancen jeweils zu Toren.

Die Duisburger dagegen vergaben mehrere gute Möglichkleiten, die beste durch Änis Ben-Hatira, der aus sechs Metern nur die Latte des leeren Tores traf.

Tifferts Doppelpack rettete dann aber zumindest einen Punkt.

"Zehn von zehn Leuten fragen sich wahrscheinlich, wieso ich den zweiten Elfmeter auch geschossen habe. Wenn ich verschossen hätte, wäre ich der Arsch gewesen. Aber ich weiß, dass ich Elfmeter schießen kann und deshalb hatte ich keine Bedenken", sagte Tiffert.

Während bei den Gastgebern neben Tiffert auch Olivier Veigneau überzeugte, hatten die Augsburger ihre besten Spieler in Jentzsch und Stefan Buck.

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