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Marius Ebbers (r.) steuerte das wichtige 1:0 beim Pauli-Sieg über Union bei © getty

Die Hamburger lassen Union Berlin nich den Hauch einer Chance und machen bereits in der ersten Halbzeit den Sieg perfekt.

Hamburg - Mit einem wahren Sturmlauf hat der FC St. Pauli Tabellenplatz zwei erobert.

Die Hamburger besiegten Union Berlin völlig ungefährdet mit 3:0 (3:0) und unterstrichen mit insgesamt 33 Toren auch ihren Status als derzeit angriffsstärkstes Team der Liga.

Vor 19.901 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion stellten die Hanseaten schon vor dem Pausenpfiff die Weichen auf Sieg. (DATENCENTER: Der 14. Spieltag)

Mit seinem neunten Saisontreffer brachte Marius Ebbers die Platzherren in der neunten Minute in Führung, nur fünf Minuten später erhöhte Jan-Philipp Kalla mit seinem ersten Zweitliga-Tor überhaupt auf 2:0.

"Eigentlich müssen wir 5:0 führen"

Für den dritten Torerfolg sorgte der Ex-Bremer Max Kruse in der 39. Minute.

Ganz zufrieden war Pauli-Coach Holger Stanislawski mit dem Auftritt seiner Mannschaft dennoch nicht: "Wir haben zwar drei Tore gemacht, haben aber genauso sechs hundertprozentige Chancen vergeben. Eigentlich müssen wir zur Halbzeit schon 5:0 führen. Ich hätte gerne ein paar Tore mehr gesehen."

Auch das Abwehrverhalten gefiel ihm weniger: "In der Defensive sind wir nicht gut gestanden. Da war ich überhaupt nicht zufrieden."

Mosquera fehlt Union

Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Neuling keine Chance, die dritte Niederlage hintereinander noch zu verhindern.

Besonders schmerzlich vermissten die Gäste ihren Torjäger John Jairo Mosquera, der wegen einer Kniestauchung nicht zur Verfügung stand.

St. Pauli beherrschte weiterhin das Spielgeschehen und hatte Pech, dass Matthias Lehmann in der 55. Minute mit einem Freistoß aus 18 Metern nur den Pfosten traf.

Lehmann und Kruse waren die stärksten Akteure bei den Gastgebern. In der Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus erreichten lediglich Torhüter Jan Glinker und Torsten Mattuschka Normalform.

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