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Die in weiß gekleideten Ahlener bleiben weiter das Tabellen-Schlusslicht © imago

Nichts war's mit dem zweiten Sieg in Serie: Ahlen kassiert gegen den KSC eine 1:3-Pleite und enttäuscht auf ganzer Linie.

Ahlen - Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg hat Rot Weiss Ahlen einen herben Rückschlag hinnehmen müssen und bleibt nach der insgesamt zehnten Niederlage Tabellen-Schlusslicht.

Die zuvor in drei Partien unbezwungenen Westfalen verloren 1:3 (0:2) gegen den Karlsruher SC und müssen weiter auf den ersten Heimerfolg der laufenden Spielzeit warten.

Lars Stindl (13. und 86.) und Alexander Iaschwili (43.) besiegelten bei einem Gegentreffer von Thomas Bröker (71.) die Niederlage der Ahlener, die eine Woche zuvor in Aachen gewonnen hatten (2:0).

"Bei uns hat nichts gepasst. Der KSC hatte einen sehr guten Tag erwischt. In den ersten zehn bis 15 Minuten hatten wir schon etliche Torchancen gegen uns", meinte Ahlens Trainer Christian Hock.

Der KSC verschaffte sich durch den dritten Auswärtssieg etwas Luft im Tabellenkeller.

KSC vom Start weg präsent

Trotz des Erfolgserlebnisses vom vergangenen Spieltag präsentierten sich die Gastgeber fast über die gesamte Spieldauer in schwacher Verfassung.

Die überlegenen Karlsruher indes erarbeiteten sich von Beginn an gute Chancen.

Nachdem Marco Engelhardt zunächst an Ahlen-Keeper Sascha Kirschstein (6.) gescheitert war, traf Stindl nach einer knappen Viertelstunde aus wenigen Metern zur verdienten Führung für den Bundesliga-Absteiger.

Özkara verpasst Ausgleich

Erst in der Folge löste sich Ahlen vor 5126 Zuschauern etwas aus der Umklammerung.

Ein Schuss von Cihan Özkara strich allerdings am Tor der Badener vorbei (19.). Kurz vor der Pause prüfte Mario Vrancic KSC-Keeper Markus Miller (41.).

Doch quasi im Gegenzug erhöhte Kapitän Iaschwili per Abstauber nach einem Schuss von Anton Fink zum 2:0.

Ahlen ohne Kreativität

Auch nach dem Wechsel enttäuschte der Tabellenletzte lange Zeit und ließ im Spiel nach vorne Kreativität vermissen.

Bröker verpasste das Gästegehäuse mit einem Kopfball zunächst knapp (67.), traf dann aber zum Anschluss.

Den Karlsruhern, die zuvor in vier Auswärtspartien nur einen Zähler geholt hatten, reichte eine durchschnittliche Leistung.

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