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Patrick Milraum (l.) erzielte die Alemannia-Führung gegen Fürth © getty

Die Franken stürzen nach einer Niederlage gegen die Alemannia weiter ab. Ein Aachener Stürmer beendet seine Torflaute.

Fürth - Der vermeintliche Aufstiegsaspirant SpVgg Greuther Fürth stürzt immer weiter ab.

Durch das 0:2 (0:1) gegen Alemannia Aachen kassierten die Franken nach einer ganz schwachen Leistung bereits die vierte Heimniederlage in Folge und haben als Tabellen-13. nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Die in dieser Saison bisher ebenfalls enttäuschenden Aachener kamen nach einer chaotischen Woche und zuvor zwei Niederlagen dagegen zum erlösenden Erfolg und zogen mit einem Punkt Vorsprung an den Fürthern vorbei.

"Man hat beiden Teams zu Spielbeginn angemerkt, dass das Selbstvertrauen nicht eben ausgeprägt ist. Das frühe Tor war natürlich Balsam auf unsere Seele", analysierte Gäste-Coach Michael Krüger.

Milchraum besorgt Alemannia-Führung

Patrick Milchraum hatte die Alemannia bereits in der 10. Minute in Führung gebracht. Der letztjährige Liga-Torschützenkönig Benjamin Auer beendete mit dem 0:2 (72.) schließlich seine 648 Minuten andauernde Tor-Flaute.

"Mein eigenes Tor freut mich natürlich, die Statistiker hatten ja schon wieder angefangen, die Minuten zu zählen. Auch wenn es kein Weitschuss war ? da muss man erst mal stehen", zeigte sich Auer nach dem Spiel erleichtert.

Vor 4750 Zuschauern reichte den Gästen eine durchschnittliche Leistung zum Erfolg. Die Fürther zeigten dagegen einen erschreckend schwachen Auftritt und kamen im ersten Durchgang zu keiner einzigen Torchance.

Schröck sieht Gelb-Rot

Fünf starke Minuten nach dem Wechsel erwiesen sich als Strohfeuer.

Die beste Chance vergab schließlich U21-Nationalspieler Dani Schahin kläglich, als er aus fünf Metern am leeren Tor vorbeischoss (56.). Eine Minute vor Spielende sah der Fürther Stephan Schröck die Gelb-Rote Karte.

Einziger Fürther Spieler mit Normalform war Torhüter Stephan Loboue, der bezeichnenderweise vor beiden Gegentoren noch glänzend pariert hatte.

Aus einer kompakten, aber keineswegs überragenden Aachener Elf stachen Aimen Demai und Kapitän Cristian Fiel heraus.

"Unterm Strich muss ich sagen, dass wir die drei Punkte verdient mit nach Aachen nehmen", zog Krüger ein positives Fazit der Partie.

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