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Timo Rost spielte biosher in Nürnberg, Stuttgart, Wien und Cottbus © imago

Routinier Timo Rost und Energie Cottbus gehen getrennte Wege. Auch Mitreski kann gehen. Düsseldorfs Jovanovic muss pausieren.

München - Energie Cottbus und Timo Rost haben sich am Mittwoch einvernehmlich auf die Auflösung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages geeinigt.

Der 31-Jährige war in dieser Spielzeit wegen einer langwierigen Achillessehnenverletzung noch nicht zum Einsatz gekommen.

Verabschiedung am Montag

Rost spielte seit 2002 für Energie, absolvierte 215 Spiele in der Bundesliga und 2. Liga und erzielte zwölf Tore.

Der Mittelfeldspieler war zuletzt Energie-Kapitän und wird am kommenden Montag in der Halbzeitpause des Heimspiels der Cottbuser gegen Hansa Rostock offiziell verabschiedet.

Mitreski kann gehen

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz will auch dem mazedonischen Nationalspieler Igor Mitreski bei einem möglichen Wechsel "keine Steine in den Weg legen".

Im Gegenzug wollen die Lausitzer, die momentan nur auf Platz elf liegen, in der Winterpause zwei bis drei neue Spieler verpflichten.

Sport1.de hat weitere News aus der Zweiten Liga zusammengefasst.

Sperre für Jovanovic

Das Sportgericht des DFB hat Ranisav Jovanovic von Fortuna Düsseldorf mit einer Sperre von vier Punktspielen belegt.

Begründet wurde das Urteil mit einem sportwidrigem Verhalten in Form einer Tätlichkeit nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung im Spiel am vergangenen Freitag gegen Arminia Bielefeld (3:2).

Die Auswertung der Fernsehbilder hatte ergeben, dass Jovanovic seinem Gegenspieler Andre Mijatovic in der 80. Minute mit der rechten Hand ins Gesicht geschlagen hatte.

Schiedsrichter Georg Schalk hatte diesen Vorgang nicht gesehen, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben konnte.

Rechtsstreit zwischen Union und Ex-Sponsor geht weiter

Union Berlin konnte in der ersten juristischen Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Hauptsponsor International Sport Promotion (ISP) vor dem Landgericht Berlin einen Teilerfolg erzielen.

Der Richter entschied, dass ISP bis zum 31. Dezember 2009 eine Prozesskostensicherheit in Höhe von 185.746,62 Euro hinterlegen muss.

ISP-Anwalt Simon Bergmann hatte auf eine weit geringere Zahlungsverpflichtung gehofft. Union-Anwalt Michael Müller war von 187.000 Euro ausgegangen.

Die Summe fiel deshalb so hoch aus, weil ISP seinen Sitz außerhalb Deutschlands hat.

Hauptverhandlung im Januar

In der Hauptverhandlung am 6. Januar 2010 soll darüber entschieden werden, ob und wie Union die von ISP vor der Vertragsunterschrift am 25. Juni 2009 hinterlegte Sicherheit in Form von Aktien und Wertpapieren in Höhe von 2,5 Millionen Euro verwerten kann.

Union hatte die Zusammenarbeit im August wegen der Stasi-Vergangenheit von Ex-ISP-Aufsichtsrat Jürgen Czilinsky und ausstehender ISP-Zahlungen beendet.

Die Köpenicker pochen zudem auf Schadenersatz. ISP will dagegen sein Aktien- und Wertpapierpaket zurückhaben.

Ursprünglich sollte die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren 10 Millionen Euro in die Kassen von Union spülen.

Rostock macht Millionen-Minus

Hansa Rostock hat das Geschäftsjahr 2008/2009 mit einem kräftigen Minus abgeschlossen.

Wie auf der Jahreshauptversammlung Hansas am Mittwochabend bekannt gegeben wurde, beläuft sich der Fehlbetrag auf 1,46 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2007/2008 hatte Rostock noch einen Gewinn von 3,2 Millionen Euro ausgewiesen.

Dem Geschäftsbericht zufolge standen Einnahmen von 16,47 Millionen Euro Ausgaben von 17,93 Millionen Euro gegenüber. 12,4 Millionen Euro Ausgaben entfielen auf die Lizenzspieler-Abteilung.

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