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Aufstiegs- gegen Abstiegskandidat: Lauterns Erik Jendrisek (r.) gegen Matej Rozic-Mavric © getty

Die Pfalz steht Kopf: Der 1. FC Kaiserslautern baut seine beeindruckende Siegesserie weiter aus und überwintert auf Platz eins.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert und seine beeindruckende Siegesserie weiter ausgebaut.

Die Pfälzer kamen im Südwest-Derby gegen die TuS Koblenz zu einem 3:0 (1:0) und verbuchten damit den sechsten Sieg in Serie.

Mit 39 Punkten vergrößerte der FCK zugleich den Vorsprung auf Verfolger FC St. Pauli zumindest bis Sonntag auf sieben Punkte.

Koblenz liegt unterdessen nach der fünften Niederlage aus den letzten sechs Partien mit zwölf Zählern weiter auf dem 16. Tabellenplatz, womit die Luft für den umstrittenen Trainer Uwe Rapolder immer dünner wird.

Womöglich war es für den früheren Bundesliga-Trainer das letzte Spiel auf der TuS-Trainerbank.

Vergiftete Stimmung in Koblenz

"Wir werden Gespräche führen. Man muss ehrlich miteinander umgehen", sagte Rapolder und polterte Richtung Vorstand.

"Da werden Dinge gestreut, das ist schon bösartig. Das habe ich nicht verdient. Es gibt drei Leute im Vorstand, die mich schon länger weghaben wollen. Die Stimmung ist schon vergiftet."

Entscheidung am Montag?

TuS-Manager Wolfgang Loos wollte Meldungen über eine bevorstehende Entlassung von Rapolder nicht bestätigen und verwies auf eine Aufsichtsratssitzung am Montag.

"Ich rede öffentlich nicht über den Trainer. Wir sind in einer schwierigen Situation. Es wird nicht einfacher."

Vor 35.789 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion machte Adam Nemec (16.), Erik Jendrisek (58.) und Srdjan Lakic (79.) den zwölften Saisonerfolg des FCK perfekt.

Mittelmäßige Leistung reicht FCK

Den Gastgebern genügte dabei eine mittelmäßige Leistung, um gegen den Südwest-Rivalen die Oberhand zu behalten.

Koblenz präsentierte sich harmlos und kam kaum zu gelungenen Offensivaktionen.

Der FCK-Führungstreffer resultierte dann auch aus einem krassen Fehler der Gäste.

Ervin Skela spielte den Ball unbedrängt in die Füße von Sidney Sam, der schließlich mustergültig Nemec bediente.

Für den Slowaken war es der fünfte Saisontreffer. Auch beim zweiten Treffer leistete Koblenz tatkräftig Schützenhilfe, als Torwart David Yelldell bei einem Klärungsversuch außerhalb des Strafraums eine unglückliche Figur machte.

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