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Uwe Rapolder hatte im April 2007 seinen Job bei der TuS Koblenz angetreten © getty

Die abstiegsbedrohte TuS Koblenz löst den Vertrag mit Uwe Rapolder auf. Zur Winterpause soll ein neuer Trainer kommen.

Koblenz - Die abstiegsbedrohte TuS Koblenz hat sich von Trainer Uwe Rapolder getrennt.

Das bestätigte Geschäftsführer Wolfgang Loos. "Wir haben uns heute abend nach einem Gespräch zwischen unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Walterpeter Twer und Uwe Rapolder in beiderseitigem Einvernehmen getrennt", sagte Loos.

Nach dem 0:3 beim 1. FC Kaiserslautern, der dritten Niederlage in Folge und der fünften in den letzten sechs Spielen, belegt die TuS den Relegationsplatz. (DATENCENTER: Zweite Liga)

Bis zum Kellerduell gegen den Vorletzten FSV Frankfurt am kommenden Freitag wird Co-Trainer Uwe Koschinat die Mannschaft betreuen.

Vertragsauflösung zum Jahresende

In der Winterpause soll dann ein neuer Trainer kommen. Rapolder hatte Koblenz in den vorigen beiden Spielzeiten vor dem Abstieg bewahrt.

Twer erklärte im "SWR", dass er sich mit Rapolder auf eine Vertragsauflösung zum 31. Dezember 2009 geeinigt habe.

Die Abfindung liege aber deutlich unter der ursprünglich vertraglich vereinbarten 1 Million Euro.

"Wir berücksichtigen, was er für Koblenz geleistet hat"

"Uwe Rapolder ist dem Verein entgegengekommen. Das Geld haben wir", sagte Twer und erklärte, dass die Summe in monatlichen Raten gezahlt werde: "Wir hatten 14 Tage lang diskutiert und haben auch berücksichtigt, was Uwe Rapolder für Koblenz geleistet hat."

Loos erklärte, dass er "jetzt in Ruhe ein Anforderungsprofil für einen neuen Trainer erstellen" werde: "Nach dem wichtigen Spiel gegen Frankfurt werden wir in Ruhe erarbeiten, wie wir in die Rückrunde starten."

Rapolder gemobbt?

Vor seiner Trennung hatte sich Rapolder von Vorstandsmitgliedern offenbar gemobbt gefühlt.

"Da werden Dinge gestreut, die sind sehr bösartig, doch ich bin mir sicher, dass ich noch Trainer bin. Es gibt drei Leute im Vorstand, die mich schon länger weghaben wollen. Die Stimmung ist schon ein bisschen vergiftet", sagte Rapolder.

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