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Hansa Rostock und Energie Cottbus bleiben weiter hinter den Erwartungen zurück © getty

Im Ostderby fallen keine Tore. Cottbus vergibt in der ersten Hälfte klare Torchancen. Tremmel rettet kurz vor Schluss den Punkt.

Cottbus - Energie Cottbus und Hansa Rostock haben in der Zweiten Liga einen nennenswerten Schritt nach vorne verpasst. Die Ex-Bundesligisten trennten sich am Montagabend zum Abschluss des 16. Spieltages im Ost-Derby torlos.

Cottbus, das sich mit nunmehr 20 Punkten von Rang 13 auf 11 verbesserte, hätte bei einem Sieg einen Sprung auf den achten Platz machen können. Rostock bleibt mit 19 Punkten 15., Platz elf wäre bei einem Sieg möglich gewesen.

13.311 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen in den ersten 45 Minuten eine gute Zweitliga-Begegnung, der Einsatz stimmte bei beiden Mannschaften.

Die Gastgeber hatten die besseren Tormöglichkeiten, vor allem durch Emil Jula (20., 25. und 40.). (DATENCENTER: 16. Spieltag)

Timo Rost verabschiedet

Der Stürmer vergab fünf Minuten vor der Pause die klarste Chance, als er freistehend aus elf Metern über das Tor schoss. In der Halbzeit wurde dann Timo Rost offiziell verabschied. Die Lausitzer und der Ex-Kapitän hatten den Vertrag jüngst in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

"Wir hätten eine unserer Superchancen nutzen müssen. Heute ein Sieg und noch einen im letzten Hinrundenspiel, dann wäre oben noch einiges zusammengerückt. So wird es natürlich schwer", erklärte Energie-Torhüter Gerhard Tremmel mit Blick auf den dritten Platz.

Zachhuber ist zufrieden

Hansas Trainer Andreas Zachhuber sagte nach dem Abpfiff:

"Mit dem einen Punkt können wir absolut leben. Wir sind in den ersten zehn Minuten gut ins Spiel gekommen und hatten eine gute Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen. Danach hatten wir aber großes Glück, nicht vor der Pause noch in Rückstand zu geraten."

Tremmel rettet kurz vor Schluss

Rostock startete dann wieder besser in den zweiten Durchgang, Tobias Jänicke vergab aber aus guter Position (48.). Danach passierte zunächst nicht mehr viel, die Gäste konnten die Begegnung ausgeglichener gestalten.

Erst in der 70. Minute wurde erneut Jula in aussichtsreicher Position abgeblockt, sechs Minuten vor dem Ende lenkte Energie-Keeper Gerhard Tremmel eine Direktabnahme von Rostocks Marcel Schied gerade noch noch an den Pfosten.

Bei Cottbus ragten der agile Jiayi Shao und Markus Brzenska heraus, auf der Gegenseite Tim Sebastian und Mario Fillinger.

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