vergrößernverkleinern
Die beiden Torschützen beim Jubeln: Alexander Iashvili (l.) und Lars Stindl © getty

Gegen Karlsruhe verliert Fürth am Ende deutlich. In Hälfte zwei kommen sie noch mal heran, bleiben letztlich aber glücklos.

Fürth - Die Talfahrt der SpVgg Greuther Fürth in der Zweiten Liga geht weiter.

Das Team des stark in der Kritik stehenden Trainers Benno Möhlmann kassierte beim 1:4 (0:2) gegen den Karlsruher SC bereits die fünfte Heimniederlage in Folge und rutschte damit auf den viertletzten Tabellenplatz ab.

Die Franken haben in den letzten sechs Spielen nur einen Punkt geholt und sind meilenweit vom einstigen Saisonziel Aufstieg entfernt.

Der KSC dagegen verkürzte seinen Rückstand auf den Relegationsplatz vorerst auf sechs Punkte und darf bei einer guten Rückrunde noch auf eine Rückkehr ins Oberhaus hoffen.

Manager muss gehen

Nach dem Erfolg bei den Franken bestätigte KSC-Trainer Markus Schupp nach dem Abpfiff, dass sich der Klub von Manager Rolf Dohmen getrennt hat.

Ausschlaggebend waren offenbar Differenzen zwischen Dohmen und dem Verwaltungsrat.

Ex-Profi und Verwaltungsratsmiglied übernehmen

Die Aufgaben von Dohmen, der den Posten siebeneinhalb Jahre bekleidete, sollen vorerst gemeinsam vom Verwaltungsratsmitglied Arnold Trentel und dem früheren KSC-Profi Arno Glesius übernommen werden.

Bis zum Rückrundenstart Mitte Januar soll dann ein Nachfolger gefunden werden. Die Trennung von Dohmen erfolgte nach Differenzen mit dem Verwaltungsrat.

Dohmen ist enttäuscht

Der 57-jährige Dohmen selbst machte einen niedergeschlagenen Eindruck, schloss aber einen vorzeitigen Ruhestand aus.

"Definitiv nicht, es ist aber möglich, dass ich bis zum Saisonbeginn Pause mache", sagte Dohmen, der nach eigener Aussage noch vor einigen Wochen sogar ein neues Haus in Karlsruhe gesucht hatte.

Iashvili mit Doppelpack

Vor 4650 Zuschauern hatten Lars Stindl (8.) und Alexander Iaschwili (36.) die Karlsruher in einer schwachen Partie auf schwierig zu bespielendem Untergrund vor der Pause in Führung gebracht.

Nachdem KSC-Stürmer Christian Timm in der 61. Minute aus fünf Metern mit einem Schuss an die Unterkante der Latte die Vorentscheidung vergeben hatte, musste die Badener aber noch einmal zittern.

Miller hält stark

Nicolai Müller (70.) ließ Fürth mit dem 1:2 wieder hoffen, eine Minute später lenkte KSC-Keeper Markus Miller einen Fallrückzieher von Sami Allagui noch mit den Fingerspitzen an die Latte und verhinderte damit den Ausgleich.

Danach machten der erst eine Minute zuvor eingewechselte Niklas Tarvajärvi (80.) und der auffälligste Karlsruher Iaschwili mit seinem zweiten Treffer (85.) den Sieg zweiten Auswärtssieg in Folge perfekt. Bei Fürth fiel lediglich Stephan Schröck positiv auf.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel