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Bielefelds Michael Lamey (l.) im Zweikampf mit Daniel Gordon im Oberhausener Winter © getty

Die Bielefelder Krise setzt sich beim Grusel-Kick in Oberhausen fort. Dennoch rückt die Arminia auf einen Aufstiegsrang.

Oberhausen - Arminia Bielefeld überwintert in der Zweiten Liga auf dem Relegationsplatz.

Der Erstliga-Absteiger musste sich zwar zum Abschluss der Hinrunde mit einem 0:0 bei Rot-Weiß Oberhausen zufrieden geben, kletterte aber aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Fortuna Düsseldorf wieder auf den dritten Platz.

Sowohl RWO als auch Bielefeld sind bereits seit sechs Spieltagen in Folge ohne Sieg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Oberhausener warten zudem seit 400 Minuten auf einen eigenen Treffer.

RWO mit den besseren Chancen

Vor 4629 Zuschauern im Niederrheinstadion taten sich beide Teams auf der geschlossenen Schneedecke zunächst sehr schwer.

Nach einer Viertelstunde nahmen aber die Gastgeber das Heft in die Hand und setzten den Bundesliga-Absteiger unter Druck. In der 19. Minute verpasste Ronny König mit einem Schuss aus zehn Metern nur um Haaresbreite das Ziel, wenig später hatte Mike Terranova eine gute Gelegenheit.

"Logisch gerechtes Unentschieden"

Bielefeld konnte sich vor der Pause kaum aus der Umklammerung lösen und hatte auch keine klare Chance vorzuweisen.

"Das ist das logisch gerechte Unentschieden geworden auf einem solchen Untergrund. Der Tabellenplatz spielt heute noch keine Rolle. Wir haben so viele Punkte, dass für uns in der Rückrunde alles möglich ist, das zählt für mich", sagte Bielefelds Trainer Thomas Gerstner nach dem Schlusspfiff.

Kombinationen schwer möglich

Nach dem Seitenwechsel blieben aufgrund der Platzverhältnisse klare Kombinationen Mangelware, stattdessen probierten es beide Teams vorwiegend mit Distanzschüssen.

Bielefeld hatte bei einem Freistoß von Zlatko Janjic noch eine gute Gelegenheit. Am Ende war die Punkteteilung aber gerecht.

Heinrich Schmidtgal und Terranova waren die stärksten Akteure bei den Gastgebern, bei den Bielefeldern verdienten sich Pavel Fort und Andre Mijatovic die Bestnoten.

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